Teneriffa die Zweite

Teneriffa die Zweite:

Vilaflor, Las Lajas, Caldera, Sombrero de Chassna, El Puertito, Purto de Santiago, Barranco Seco, Teno Alto, Punta de Teno, Los Silos und Buenavista del Norte

5 Caldera (1)

5 Caldera (2)

Seit unserem letzten Bericht sind jetzt 2 Wochen vergangen … kaum zu glauben … und wir haben es gerade geschafft, die Insel einmal komplett zu umrunden. Aber wie immer, lassen wir uns sehr viel Zeit und zum ersten Mal in 8 Jahren mussten wir mit Ewald einen technischen Boxenstopp einlegen. Vor 2 Wochen in Vilaflor wollten wir weiter nach Las Lajas, um die Caldera zu erkundigen. Dies haben wir aber erst 4 Tage später getan, weil sich 500 Meter hinter Vilaflor Ewalds Dieselpumpe endgültig verabschiedet hat. Zum Glück haben uns Thomas (als Organisator und Übersetzer – Vielen Dank noch mal) und José Antonio „La bomba diesel está muy mal“ helfen können und jetzt läuft Ewald wieder tadellos. Wir haben sogar das Gefühl ein paar PS mehr, gerade am Berg, gefunden zu haben.

Since our last update it has been 2 weeks … so we are here on Teneriffe since 4 weeks … and we just now drove completely round the island once. But as usual, we are travelling very slowly and for the first time in almost 8 years, we had a technical pit stop with Ewald. Two weeks ago, we were on our way from Vilaflor to Las Lajas very steep uphill, but we only went 500 m and then Ewald´s diesel feed pump gave up. But we had good help from José Antonio and after two days (and two nights on a steep slope) Ewald is running fantastic again. We even think he has a little bit more power now.

In der Wartezeit konnten wir auf jeden Fall sehr ausgiebig den Ort Vilaflor erkunden. Vilaflor liegt auf ca. 1.400 m Höhe, ist der höchstgelegene Ort Teneriffas und noch sehr ursprünglich erhalten. Auch mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück.

While waiting for the new pump we could enjoy Vilaflor and the great weather. Vilaflor is the highest town on Teneriffe, located at an altitude of about 1400 m.

Nach erfolgter Reparatur konnten wir dann 10 km weiter und 750 m höher bis nach Las Lajas, dies ist ein sehr schöner Picknickplatz, den wir nachts fast ganz für uns alleine hatten.

Then we went to the pick nick area “Las Lajas”, which is located 10 km from Vilaflor and 750 m higher (2145 m).

Und endlich konnten wir wieder eine ausführliche Wanderung zum Sombrero de Chassna (2405m) machen und von dort aus auch an den Rand der Caldera (2.550 m) gehen. Was für ein Erlebnis. Der Teide sah jetzt zum Greifen nahe aus und dabei ist er noch fast 1.200 m höher. Puh – schon recht respekteinflößend. Aber auch das Klima ist heftig, obwohl es ein herrlicher Tag war, war der Wind echt heftig. Wir freuen uns aber schon auf unsere Wanderung auf den Teide …

From here we were able to hike again. So we went to the Sombrero de Chassna (2405m) and to the rim of the Caldera (2550 m). Amazing – the Teide mountain now seemed to be so close – but it is almost 1200 m higher than we were. We are really looking forward to walk up THAT mountain.

Als das Wetter in der Höhe dann am dritten Tag ziemlich ungemütlich wurde, sind wir Richtung Westen an die Küste und haben in der Nähe von El Puertito einen Platz für die Nacht gefunden. Hier wollten wir noch ein wenig an der Küste entlang Richtung Adeje – dort haben wir dann sowohl viele junge aber auch noch einige alte Hippies in ihren zum Teil sehr künstlerischen Behausungen gesehen. Die „Hippie-Kommune“ hat uns als Kontrast zu den Hotelburgen, die hier im Süd-Westen recht häufig anzutreffen sind, echt gut gefallen.

On the third day it started raining, so we went down again, towards the western coast. Near to Adeje, just next to El Puertito, we found a good place to stay. From there we went for a walk to Adeje and we saw a lot of hippies (old and young) living in tents and huts. A nice contrast to the big hotels.

Da es jetzt mal nach 2 Wochen Zeit war ein wenig einzukaufen, sind wir weiter nach Puerto de Santiago. Hier haben wir, aufgrund eines Tipps von 2 österreichischen Urlaubern, einen schönen halblegalen Stellplatz inmitten einer Villengegend gefunden und dort auch Gudula und Heinrich mit ihrem MAN kennengelernt. Puerto de Santiago und Los Gigantes ist natürlich sehr touristisch aber ein guter Ausgangspunkt für spektakuläre Wanderungen, z. B. durch die imposanten 600m hohen Steilwände von Los Gigantes.

Since we had to do some shopping again, we went to the next bigger town called Puerto de Santiago. We found a very good place to stay and here we met Gudula and Heinrich with their MAN truck from Germany. It is a very touristic place, but it also is also surrounded by great hiking trails, for example the great cliff of Los Gigantes (600m).

Wir hatten irgendwie keine Lust die leider sehr überlaufene Masca-Schlucht zu laufen, also haben wir uns aus dem Rother Wanderführer die schwarz markierte Wanderung von El Molledo durch den Barranco Seco (die Schlucht parallel zur Masca Schlucht) und wieder zurück ausgesucht. Als eine der Voraussetzungen war auch eine gute Orientierung gefordert … und wir haben uns noch gefragt: „Wie kann man sich eigentlich in einer Schlucht verlaufen?“ Nach der Wanderung wussten wir, dass es geht … aber ansonsten war es super, landschaftlich kaum zu überbieten, sehr einsam aber halt auch schlecht markiert. Also wir sagen nur, dass wir mehrfach wirklich Angst hatten, die Nacht in der Schlucht verbringen zu müssen. Aber wir haben es geschafft, haben von Gudula ein fantastisches Essen bekommen und ordentlich Wein auf unser Abenteuer getrunken.

We didn´t want to hike the Masca Canyon (to many people), so we hiked the canyon “Barranco Seco” parallel to the Masca Canyon. Almost everything was wonderful – the scenery, the weather, the loneliness … except we got lost several times and that was a little bit scary. But we made it back and Gudula invited us to a great dinner with good wine.

Nach 4 Nächten in Puerto de Santiago wollten wir dann wieder in die Berge. Diesmal ins Teno Gebrige nach Teno Alto. Wir haben versucht von Süden her kommend über Masca zu fahren … sind aber an der sehr dicht befahrenen super engen Straße mit vielen (für uns zu engen) Serpentinen gescheitert. Zum Glück konnten wir in einer Kurve in gefühlten 87 Zügen wenden. Auch aus dem Norden war es eng und teilweise nur Piste aber es war kaum Verkehr und so konnten wir uns zu dem wundervollen winzigen Ort durchkämpfen.

After 4 days on the coast we wanted to drive back into the mountains. This time we drove into the Teno mountains, the north-western end of Teneriffe. We couldn´t make it with Ewald from the south (Ewald is too big, the street to small and too crowded) so we drove from the north to Teno Alto. A wonderful tiny town, where we stayed 3 nights.

Auch von dort haben wir wieder eine Wanderung unternommen, diesmal die gut markierte Stecke bis zum Punta de Teno (Leuchtturm) am nord-westlichen Zipfel Teneriffas. Auch schon wieder schön … und danach waren wir in Teno Alto super lecker Tapas essen.

From there we hiked to the lighthouse “Punta de Teno” and then we had delicious tapas in Teno Alto.

Leider ist dann das Wetter schlechter geworden und wir sind erst mal wieder Richtung Küste. Bei Los Silos und Buenavista del Norte waren wir 2 Nächte aber auch hier war das Wetter nicht allzu toll (also trotzdem noch 20 Grad aber sehr wolkig und windig) und somit sind wir dann kurzentschlossen weiter bis San Andres, wo wir die ersten Tage auf Teneriffa verbracht hatten und haben damit unsere erste Inselumrundung geschafft. Und es gibt immer noch so viel zu sehen, zu tun, zu Erwandern … Wir freuen uns!

Unfortunatly the weather got worse in Teno mountains, so we went back to the coast again. We stayed in Los Silos and Buenavista del Norte but the weather got worse here too (still 20 degrees but very windy and cloudy) so we decided to go back to San Andres. Now we drove round the island the first time. We still have a lot more to see and to do … Fantastic!

 

 

Please follow and like us:

Teneriffa die Erste: San Andrés, Igueste, Benijo, La Jaca, Costa del Silencio, Las Vegas und Vilaflor

Jetzt sind wir seit 2 Wochen auf Teneriffa und haben schon so einiges erlebt. Wir waren sehr aktiv mit Wandern, Laufen und Fahrrad fahren … aber auch beim Besuchen von Bars und Restaurants. Das sehr leckere Essen, mit immer ganz frischem Fisch, verbunden mit meist leckerem Wein, kann man fast in jedem kleinen Dorf genießen. Wir können schon bestätigen, dass wir uns im ewigen Frühling befinden – wir können immerzu mit kurzen Hosen rumlaufen. Wir mussten aber auch schon feststellen, dass sich das Wetter wahnsinnig schnell ändern kann und das fast täglich. Morgens ist es meistens sehr sonnig, wogegen der Nachmittag oft eher wolkig ist. Wir hatten auch schon mal Regen (der war aber warm und schnell wieder vorbei) … ist aber gar nicht schlimm : ).

Since 2 weeks we are in Tenerife and we already have seen quite a bit. We are very active with hiking, running and cycling … but also active visiting the bars and restaurants and enjoying the great food and the most very good wines. We truly have the never ending spring here. Sometimes the weather changes very fast, we even had rain (but it was warm) and every day in the afternoon we have clouds … but that isn´t too bad.

Die ersten Tage haben wir die meiste Zeit mit Ewald am Los Teresitas (ein künstlicher, wunderschöner Strand mit vielen Sportliebhabern bei San Andrés gestanden) und von dort aus Radtouren und Läufe unternommen. Wild stehen ist zwar offiziell verboten aber selbst die Polizisten finden Ewald so cool, dass sie ihn höchstens fotografieren aber nie etwas zu uns sagen.

The first couple of days we stayed on the beach of Los Teresitas (artificial beach located by San Andres). From there we made some hiking, running and bicycle tours.

Dort haben wir auch unsere erste größere Wanderung von Igueste zu einem verlassenen Bergdorf (Las Casillas) unternommen. Ganz im Norden der Insel sind sogar noch Nebelwälder, die von den dort oft vorkommenden Passatwolken gut gespeist werden. Und wir können jetzt schon sagen, dass wir immer herrlich einsam auf unseren Wanderungen sind.

One hiking tour went from Igueste to Las Casillas way up in the north of the island.

In der Hauptstadt Santa Cruz waren wir auch mal – nicht ganz so leer … aber gerade mit der „Steinkunst“ ganz interessant.

We also went to Santa Cruz, not so special … but some artwork to see.

Von San Andrés sind wir dann über das Anaga-Gebirge ganz in den Norden nach Benijo gefahren bzw. gekrochen (es ist wirklich immer sehr, sehr steil hier) aber Ewald hat sich sehr tapfer gehalten. Der Norden ist ganz schön rau mit zauberhaften Landschaften und Wandermöglichkeiten. Da werden wir auf JEDEN Fall noch mal hinfahren, wenn die Sonne etwas höher steht und die Nordseite ein bisschen wärmer ist. Sehr empfehlenswert ist auch das 2. Restaurant auf der rechten Seite in Benijo – lecker, lecker, lecker!

From San Andrés we drove very slowly to Benijo (the mountains are very, very steep) but Ewald is doing well. The North of the island is rough and beautiful. We will go back there for sure. A must is the second restaurant on the right sight – just delicious.

Im Norden war es uns dann noch ein wenig frisch und so sind wir ganz in den Süden auf einen Stellplatz zwischen La Jaca und Tajao direkt an einer wunderschönen Bucht gefahren. Hier hat es uns richtig gut gefallen und wir konnten auch mal Wäsche waschen, die Tage bei viel Sonne genießen und schöne Touren machen.

Since we felt a little cold in the north we went way to the south and found a wonderful place between La Jaca and Tajao. We liked it here very much and we could do some laundry. We enjoyed the sunny days and made some nice tours.

Dann haben wir doch mal die Dieselpumpe von Ewald ausgebaut, zerlegt, saubergemacht und wieder eingebaut – jetzt läuft Ewald wirklich wieder fantastisch, er hat scheinbar Luft bei einer etwas verdreckten Dichtung gezogen.

Nach 4 wundervollen Tagen in der Einsamkeit sind wir 2 Tage nach Costa del Silencio. Hier konnten wir wieder mal einkaufen und haben außerdem Claus und Andrea (Freunde aus Deutschland, die hier regelmäßig überwintern) besucht. Wir hatten viel Spass zusammen doch nach 2 Tagen hat es uns aber schon wieder in die Einsamkeit gezogen. Es war uns einfach zu touristisch und leider muss man sagen, dass die Spanier nicht immer ein Händchen für Architektur haben (um es mal nett auszudrücken).

After 4 days we went to Costa del Silencio. Here we could do some shopping and fill up the refrigerators and we visited two friends from Germany. Claus and Andrea stay here regularly 3 months in the winter time. We had a good time together but after 2 days we went back into the mountains. For us it was to touristic …

Also nach Las Vegas …die 180 Seelen Gemeinde ist wirklich nicht mit dem Las Vegas in Nevada zu verwechseln. Denn für uns ist es viel schöner. Wieder haben wir einen wunderschönen Stellplatz, ganz allein für uns, gefunden. Hier haben wir 2 Wanderungen noch weiter in die Berge (Cumbre Dorsal) gemacht. Die erste Wanderung, mit ein paar Wolken und Nebel, ging zum Risco del Muerto.

So we went to Las Vegas, you can´t mix this town with 180 locals up with the Las Vegas in Nevada. For us it is much much nicer and very quiet. We found a wonderful place for us alone and we made two hikes from there. The first one went to the Risco del Muerto.

Die zweite Wanderung ging dann bei Königswetter über 22 km und 1.200 Höhenmeter zum Paisaje Lunar (Mondlandschaft) auf einer Höhe von 1885m. FANTASTISCH!

The second hike took us to the Paisaje Lunar (moon scenery). We walked 22 km and 1.200 height meters up to 1885m. Fantastic!

Jetzt sind wir in Vilaflor, dem höchsten Ort auf Teneriffa auf 1.400 m und von hier werden wir uns langsam an den Caldera-Rand vortasten (auf 2.400 m Höhe), um dann endlich mal den Teide in seiner ganzen Pracht zu sehen und zu fühlen. Bis jetzt konnten wir den Teide, mit seiner Höhe von 3700m noch nicht sehen, da er vom Caldera-Rand (2400m) immer verdeckt wird.

Now we are in Vilaflor, the highest town in Tenerife (altitude 1.400 meter). From here we will go to the Caldera Rim (2.400 meters) and then we will hopefully see and feel the Teide. Until now we were not able to see the Teide Mountain (3700m), because it was always covered by the Caldera rim (2400m).

Please follow and like us: