Alle Beiträge von Sandie

USA Oktober/November 2017

Nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir Anfang Oktober endlich wieder mal in die USA. Mir war gar nicht bewusst, dass ich meine „alte Heimat“ und auch die Familie doch sehr vermisst hatte …
After quite a long time not being to the US we finally went there in the beginning of October.
Unsere erste Station war Kalifornien, hier wollten wir natürlich Martin und Saundra (Bruder und Schwägerin) besuchen und uns natürlich ein wenig die Gegend anschauen. Die zwei wohnen in Fairfield, zwischen San Francisco und Sacramento gelegen. Einige Nationalparks, sehr gute Weingüter und ein großer Airstream-Händler befinden sich in unmittelbarer Nähe. Es gibt mit Sicherheit sehr viel schlechtere Orte zum Leben.
Our first stop was California to visit Martin and Saundra (brother and sister-in-law) and of course to see some of California´s beautiful landscapes. Martin and Saundra live in Fairfield, located between San Francisco and Sacramento.  Nearby you find great National Parks, a lot of wineries and also a Airstream-Dealer … a GREAT place to live.
Der erste Ausflug zu viert ging bei fantastischem Wetter  nach San Francisco. Dort waren wir mal so richtig „tourimäßig“ unterwegs und auch das macht mal Spaß.
On our first trip we went to San Francisco to do typical „tourist-things“.
Da keiner von uns schon mal auf der berühmten Gefängnisinsel gewesen war, stand Alcatraz ganz oben auf unserer Sightseeing-List. Wir waren doch sehr überrascht wie grün und bewachsen der Felsen ist und auch die Tatsache, dass lediglich 220 Häftlinge auf der Insel untergebracht waren für die ein reisen „Aufwand“ betrieben wurde und die vielen Geschichten und Mythen sind schon sehr faszinierend. Natürlich ist die Athmosphäre aber auch bedrückend. Wir haben jedoch unsere Zeit auf dem Felsen, die gleichzeitig stattfindende Flugshow und das Fotografieren der vielen Motive sehr genossen.
Since none of us four had been to Alcatraz before, the „Rock“ was on top of our Sightseeing-list. We were surprised to see how „green“ this little stone island is. All the stories and myths around the prison and the prisoners are very interesting. And we were very lucky – the same day we were on Alcatraz there was an air show and we just coulnd´t stop making photos.
Nach ein  paar wunderschönen und weinseligen Tagen zusammen, sind wir für ein paar Tage an die Küste gefahren. Auf der Fahrt nach Carmel haben wir einen kleinen Zwischenstopp am Winchester-House in San Jose gemacht. Was soll ich sagen – IRRE – wobei wir keine Tour gemacht haben. Bei dem schönen Wetter, kombiniert mit dem verrücktem Eintrittspreis, wollten wir doch relativ schnell weiter an die Küste.
After some wonder- and „wineful“ days together, the two of us drove towards the coast. In San Jose we stopped at the Winchester-House. Crazy house and crazy entrance fee. And since we had the most beautiful weather we kept on going to the coast.
Dann endlich der Pazifik – wie schön – in Monterey angehalten im Hafen gegessen und die Zeit und das Wetter genossen.
Finally we saw the Pacific Ocean – we love it – we stopped in Monterey for a nice walk and lunch.
Am gleichen Tag sind wir noch für mehrere Tage in den Nachbarort Carmel-by-the-sea gefahren. In unserem Reiseführer heißt es „einer der schönsten Orte der USA“ und dem können wir aus ganzem Herzen zustimmen. Wir haben die Galerien, die Architektur, die Wanderungen an der Küste, das Essen und den Wein sehr genossen … nur Clint Eastwood (ehemaliger Bürgermeister von Carmel) haben wir leider nicht getroffen ;).
The same day we went for a couple of days to Carmel-by-the-sea. In our travel guide it is called one of the prettiest towns in the USA … and we think Carmel really deserves that title. We enjoyed the galleries, the architecture, the coast hikes, the food and the wine … just Clint Eastwood the former mayor of Carmel didn´t show up ; ).
Besonders genossen haben wir auch die Natur auf unserer Wanderung zum „Point Lobos“. Unschwer zu erkennen ist wahrscheinlich, dass wir ganz besonders die vielen tausend Pelikane sehr sehr mögen – sehr dankbare Fotomotive.
Especially we enjoyed our hike to Point Lobos and as you can probably tell – we just love the pelicans.
Von Carmel aus wollten wir eigentlich direkt zum Nationalpark „Big Sur“, wir haben aber erst noch mal einen kleinen Abstecher in den relativ kleinen und nicht sehr bekannten Nationalpark „Pinnacles“ gemacht. Das war ein fantastischer Umweg. Wir wussten gar nicht was uns erwartet, ABER als uns der Ranger sagte, dass dort Kondore leben, waren wir schon ganz schön aufgeregt :). Und wir haben sie auf unserem Hike tatsächlich gesehen (waren jedoch irgendwie nicht in der Lage sie gut zu fotografieren) und die Kondore in Kombination mit den vielen winzigen Kolibris in der pitoresken Vulkanlandschaft waren ein echtes Erlebnis. Wir sind uns sicher, dass wir dort noch mal hin wollen.
From Carmel we drove through the fantastic and lonely Carmel Valley (blue Highway) to the Pinnacles National park. We just wanted to hike a little bit … but the Ranger told us, that we would pretty sure see some condors … and then we were very excited. And we saw the CONDORS – GREAT – but somehow we were not able to make photos of them. Besides the fantastic scenery one more reason to come back.
Nächste Station „Big Sur“ – leider aufgrund der zerstörten Straße nur im oberen Teil zu bereisen – dennoch geil. Auch hier waren wir wieder (natürlich) mehrfach wandern. Auch am Big Sur haben wir beschlossen, dass wir UNBEDINGT wieder mit Ewald zurück kommen müssen.
The next couple of days we spent at „Big Sur“ – another fantastic place to go. Because the road was destroyed, we were only able to see the very north part. We think we were lucky … now we have another reason to come back – with EWALD.
Nach ein paar Tagen in Fairfield sind wir dann zu viert in den Yosemite Park gefahren und hatten schon in der Lodge sehr viel Spaß beim Spielen.
After a couple of days in Fairfield the four of us drove to Yosemite Park. Already in the lodge we had a great „playing time“.
Nach unserem Spieltag wurde es dann aber am nächsten Tag ernst 🙂 unsere Wanderung über Camp 4 und den Lower und Upper Yosemite Falls zum Yosemite Point. Das Tal war immer wieder, aufgrund der schon normal und teilweise „organisiert“ zu nennenden Bränden voller Rauch. Der absolute Tiefblick war somit nicht immer möglich … aber die Rauchschwaden sorgen auch für interessante Motive. Auch diese spektakulären Landschaften wollen wir auf jeden FALL noch mal mit Ewald besuchen.
After an unbelievable silent night we started our long hike very early in the morning. We started at Camp 4 went passed the Lower and Upper Yosemite Falls and finally arrived at Yosemite Point.  There was a lot of smoke (Martin says that´s normal) in the valley, but that didn´t really bother us. We also want to go back to Yosemite with Ewald.
Unsere zweite Wanderung zu den Carlon Falls war zwar nicht ganz so anspruchsvoll jedoch in Hinblick auf Flora und Fauna spektakulär.
Our second hike to Carlon Falls wasn´t quite as challenging but in terms of flora and fauna spectacular.
Nach vier gemeinsamen Tagen mit tollen Wanderungen, guten Essen und Trinken sowei lustigen Kartenspielen (Exploding Kittens – sehr empfehlenswert) haben sich unsere Wege erst mal wieder getrennt. Martin uns Saundra sind nach Hause und wir sind weiter über den Tioga Pass in die Sierra Nevada. Die Fahrt haben wir aufgrund der unglaublichen Motive sehr oft unterbrochen. Wir denken, dass wir zu keiner besseren Zeit durch die herrlichen Landschaften mit den teilweise schon unwirklichen Farben hätten reisen können. Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite.
After 4 terrific days and lots of fun together our ways separated. Martin and Saundra went back home and we drove over the Tioga pass towards the Sierra Nevada. Because of the stunning scenery we had to stop very often … we just couldn´t stop making pictures.
Die nächsten paar Tage haben wir in Lone Pine – am Fuße des Mount Witney – verbracht. Ein sehr verschlafener Ort und der perfekte Ausgangsort für Besteigungen des höchsten Berges (4421m) der USA außerhalb Alaskas.
The next few days we stayed in Lone Pine, located close to Mount Whitney. A sleepy little town – perfect for hikes to the highest mountain of the US outside of Alaska.
Leider war es uns nicht mehr möglich ein Permit für den Gipfel zu bekommen. Kein Problem, wir haben trotzdem den Mount Witney ein ganz gutes Stück erklommen. UND jetzt haben wir endlich einen  Grund wieder nach Lone Pine zu kommen ; )  – und das nächste mal mit Ewald.
Since we didn´t have a permit for the peak, we will have to come back – with EWALD :). Still we made a nice and breathtaking hike and as always we had great weather in California.
Zwischen dem Mount Witney in der Sierra Nevada und dem Örtchen Lone Pine sind die „Alabama Hills“. Hier werden immer wieder vor allem Westernfilme – auch Django Unchained – gedreht. Nachdem wir nun mal da waren, können wir auch verstehen warum. Seht selbst …
We also visited the nearby Alabama Hills. This is a very popular location for the making of western movies. We now understand why …
Auf unserem „Heimweg“ nach Fairfield haben wir noch einen Zwischenstopp in Sacramento eingelegt. In der außergewöhnlich alten Altstadt (für US-amerikanische Verhältnisse) haben wir bei lecker mexikanischem Essen die hiesigen „Lowrider“ genossen.
On our „way home“ to Fairfield we stopped in Sacramento. In the cool old town we were able to watch some lowriders during our Mexican lunch.
Nach über drei Wochen in Kalifornien sind wir zu viert nach Pensacola in Florida geflogen um dort noch mehr Familie zu treffen und gemeinsam die Hochzeit von Mitchell (unsere Nichte) und Will zu feiern. Untergebracht waren wir in einem sehr, sehr schönen „Beachhouse“ fast direkt am Strand.
After more than 3 fantastic weeks in California Martin, Saundra and us two flew to Pensacola Florida to meet more members of our family and to celebrate Mitchell´s (our niece) and Will´s wedding. We stayed in a very nice Beach house located almost directly at the beach.
Und hier noch eine kleine Bilderschau der zauberhaften Hochzeit.
Here a little picture show of the magical wedding.

Nach den erlebnisreichen Tagen in Florida sind wir zur Familie nach Fort Wayne – Indiana geflogen. Die Zeit mit der Familie lässt sich nicht einfach beschreiben. Es war sehr schön, emotional, nachdenklich, laut, redselig und oft einfach nur lustig. Auch von dieser Woche haben wir eine kleine „Bilderreihe“ zusammen-gestellt.
After the very eventful days in Florida we flew to our family in Fort Wayne Indiana. This special time with our family is not easy to describe. It was wonderful, emotional, loud, talkative and often very funny. Here some pics …

Wir hatten insgesamt eine super schöne und emotionale Zeit in den USA. Die USA ist einfach ein unbeschreiblich schönes Land mit so vielen fantastischen Orten und einer unendlichen Weite und Leere und nicht zuletzt gefällt uns einfach der Optimismus und die Freundlichkeit der meisten Menschen. Natürlich meinen viele, die Freundlichkeit wäre nur oberflächlich – wir denken jedoch, dass wir lieber oberflächlich freundlichen Menschen als oberflächlich unfreundlichen Menschen begegnen. Wir werden mit Sicherheit bis zur nächsten Reise in die USA nicht mehr so viel Zeit vergehen lassen … und das nächste mal nehmen wir AUF JEDEN FALL unseren EWALD mit.

Please follow and like us:

Teneriffa die Dritte: San Andres, Punta de Abona, Tajao, Los Gigantes, Chio, Caldera, Teide Nationalpark, Santa Ursula und Punta del Hidalgo

Teneriffa die Dritte: San Andres, Punta de Abona, Tajao, Los Gigantes, Chio, Caldera, Teide Nationalpark, Santa Ursula und Punta del Hidalgo

Nachdem wir nun fast 7 Wochen auf der Insel verweilen und wir noch immer das Gefühl haben, nicht alles gesehen zu haben, verlangsamt sich unser Tempo aber doch immer mehr … meist bleiben wir mindestens 3 Nächte (außer in Städten) an einem Standplatz … wir können sagen, dass wir uns echt entschleunigt haben (7 Wochen für zwei Umdrehungen um die Insel). Es gibt noch jede Menge Steine umzudrehen.

Da das Wetter im Norden in der Gegend von Los Silos dann irgendwie immer schlechter wurde, es hat sogar angefangen zu regnen … wobei wir über den Regen recht glücklich waren, denn der hat Ewald mal wieder vom vielen Salz befreit, sind wir wieder Richtung Süden. Also zunächst wollten wir weiter nach Puerto de la Cruz, aber dort war es uns zu voll und das Wetter war immer noch schlecht, also weiter bis in San Andres, an die „Süd-Küste“. Nachdem wir dort den letzten Bericht online gestellt hatten, erwischte uns auch dort das schlechte Wetter. Um dem zu entkommen, sind wir weiter südlich, bis nach Punta de Abona gefahren.

Unfortunately we had bad weather in the north … so we went to the south … but even there we had some rain. But the rain was good for Ewald, the salt got washed off. Since the whole island was some kind under big clouds, we decided to stay in Punta de Abona.

In Punta de Abona hat es zumindestens nicht mehr geregnet, es war wie immer recht warm, wenn auch wolkig und sehr diesig und windig. Aber unser Stellplatz war fantastisch … nachts sehr einsam, direkt zwischen der Steilküste und einem ehemaligen Lepradorf.

In Punta de Abona we had no more rain … just clouds but the place we found to stay was just fantastic. Located between the coast, lighthouse and a leprosy ghost town.

Das Lepradorf war in den frühen Vierzigern des 20. Jahrhunderts unter der Franco Diktatur geplant, gebaut, jedoch nie fertiggestellt und nie in Betrieb genommen worden. Heute bietet es fantastische Fotomotive und eine gespenstische Szenerie – auch bei schlechtem Licht …

The leprosy village was planned and built in the early 40ies of the last century under the Franco dictatorship but it never was completed. It is kind of spooky and is good for making photos …

Nach einigen Nächten in der Nähe des Lepradorfs sind wir unglaubliche 12 km weit zu unserem bekannten Stellplatz bei Tajao gefahren. Dort haben wir wieder mal Wasser gefasst, entsorgt, Wäsche gewaschen und sind lecker essen gegangen.

After a couple of nights near to the leprosy village we drove unbelievable 12 km to our next spot, where we could get some water, make some laundry and have a great dinner with fresh fish in a nice restaurant.

Nach einem kurzen Umweg über Los Gigantes, zum Aufwärmen und Eis essen, sind wir wieder in die Berge. Unseren Stellplatz haben wir bei dem Picknick Platz „Chio“ auf 1.600 m gefunden. Ein herrlicher Platz.

After a stay-over in Los Gigantes we went back into the mountains, we stayed there for a couple of nights in a wonderfull picknick area called „Chio“ (1.600 m)

Hier haben wir mal wieder eine „schwarze“ Wanderung auf den kleinen Bruder vom Teide, den Pico Viejo (3.135 m), unternommen. Anstrengend, teilweise ausgesetzt und sehr spannend. Aber es war jede windige Sekunde wert … der Ausblick in den großen, tiefen Krater des Pico Viejo, auf den nochmal 600 m höheren Teide, über die gesamte Südküste und in die Caldera mit ihren Canadas … einfach unbeschreiblich! Und wir fühlen uns schon recht gut für den Teide vorbereitet. Was uns, insbesondere Karsten den „Steinliebhaber“, begeistert, sind die unterschiedlichsten Lavaformationen. Teilweise haben wir das Gefühl, dass die Lava noch gar nicht lange erkaltet sein kann, so frisch sieht sie aus. Dabei ist der letzte echte Ausbruch mit Lavaströmen 1909 gewesen. Bei einer 7 stündigen Wanderung hat man die unterschiedlichsten Assoziationen zu den Gesteinsformationen, die in den Farben schwarz, blau, grau, braun, gelb, orange, rot weiß, grün, lila und noch dazu wild glimmernd vorkommen.
Hier ein paar unserer „Stein- Assoziationen“: Leder, Schildkröten, Schillerlocken, Hundehaufen (frisch), Kuhfladen (dünnflüssig), Hefeteig (beim Gehen), stranggepresster Kunststoff (Assoziation eines Ingenieurs), Knochen, Holz, Tauwerk, von Termiten angeknabbertes Holz, Grillkohle, flüssige Schokolade, Karamell, Schwamm und, und, und.

Here we made a great hike up to the Pico Viejo (3135 m), the little brother of Pico Teide. The hike was at the same time frightening and fantastic. It was worth every windy second … we loved the views into the crater, up to the Teide (600m higher) and to the south coasts – breathtaking.  

Nach ein paar Tagen auf dem „Chio“ Picknick Platz sind wir dann noch mal in die Caldera direkt zum Pico Teide gefahren. Hier haben wir einfach wieder mal auf einem Aussichtssparkplatz (nahe am Parador Hotel) gestanden, den wir nachts für uns hatten. Immer sehr praktisch.

After a couple of days we went into the Teide National Park, where we stayed close to the Parador Hotel for a night.

Da das Wetter jetzt auf der ganzen Insel wieder gut zu sein scheint, fahren wir wieder mal nördlich über die Humboldtstrasse Richtung Orotava. In der Nähe von Aquamansa machen wir noch einen Zwischenstopp und eine kleine Wanderung in das Cumbre-Gebirge hinein. Abends treffen wir uns mit Denis und Laura (leben seit 10 Jahren hier und haben eine Tauchschule) und gehen fantastisch Abend essen. Sollte es jemand mal nach Santa Ursula verschlagen, dann sollte unbedingt das Restaurant „El Tinglado“ besucht werden.

Since the weather is getting better and better again, we decide to go to the north again and we took the „Humboldt Road” towards Orotava. Close to Aquamansa we also made a little hike into the Cumbre mountains and in the evening we met Denis and Laura (they live here since 10 years and have a scuba dive club) for dinner. We went to a small and fantastic place called “El Tinglado” in Santa Ursula. If you ever visit Tenerife, you have to eat there – lovely!

Wir fahren dann am nächsten Tag weiter nach Punta del Hidalgo. Hier stehen wir wieder mal direkt an der felsigen Küste und Ewald steht bei allen Spaziergängern und auch bei den Polizisten im Mittelpunkt. Jeder will ihn fotografieren und wir werden wie immer nicht behelligt, dass wir eventuell nicht bleiben dürfen … einfach sehr entspannt.

The next day we kept on going to Punta del Hidalgo. Again we just stay right at the coast. It is very easy here, to find a place to stay with Ewald … everyone likes him and want to take photos – even the policeman.

Auch hier im Anaga Gebirge wollen wir natürlich wieder wandern, und so unternehmen wir eine zauberhafte Tour von Hidalgo über Chinamada bis nach las Caboneras und wieder zurück. Zauberhafte 22,5 Kilometer mit etwa 800 Höhenmetern. Diese mystische Landschaft des Anaga Gebirges mit ihren Regenurwäldern ist ganz schwer zu beschreiben und auch die Fotos können es nicht wirklich hergeben. Man muss es erlebt haben.

Since we are now right at the Anaga Mountains again, we hiked about 22,5 km to Las Caboneras and back again. The Anaga Mountains with its rainforests are unbelievable mystic and fascinating. It is hard to describe and hard to make photos of … it is also a MUST to see here in Tenerife.

Das nächste Mal werden wir uns vermutlich melden, wenn wir hoffentlich den Teide erfolgreich begangen haben. Also drückt uns die Daumen, dass wir zwischen dem 22. und 24. März da oben fantastisches wolkenloses und nicht zu windiges Wetter haben … Danke : )

The next time you will hear from us, after we hopefully hiked the Teide. Please hold your fingers crossed, that we will have sunny, clear and not to windy weather … Thankyou : )

Please follow and like us:

Teneriffa die Zweite

Teneriffa die Zweite:

Vilaflor, Las Lajas, Caldera, Sombrero de Chassna, El Puertito, Purto de Santiago, Barranco Seco, Teno Alto, Punta de Teno, Los Silos und Buenavista del Norte

5 Caldera (1)

5 Caldera (2)

Seit unserem letzten Bericht sind jetzt 2 Wochen vergangen … kaum zu glauben … und wir haben es gerade geschafft, die Insel einmal komplett zu umrunden. Aber wie immer, lassen wir uns sehr viel Zeit und zum ersten Mal in 8 Jahren mussten wir mit Ewald einen technischen Boxenstopp einlegen. Vor 2 Wochen in Vilaflor wollten wir weiter nach Las Lajas, um die Caldera zu erkundigen. Dies haben wir aber erst 4 Tage später getan, weil sich 500 Meter hinter Vilaflor Ewalds Dieselpumpe endgültig verabschiedet hat. Zum Glück haben uns Thomas (als Organisator und Übersetzer – Vielen Dank noch mal) und José Antonio „La bomba diesel está muy mal“ helfen können und jetzt läuft Ewald wieder tadellos. Wir haben sogar das Gefühl ein paar PS mehr, gerade am Berg, gefunden zu haben.

Since our last update it has been 2 weeks … so we are here on Teneriffe since 4 weeks … and we just now drove completely round the island once. But as usual, we are travelling very slowly and for the first time in almost 8 years, we had a technical pit stop with Ewald. Two weeks ago, we were on our way from Vilaflor to Las Lajas very steep uphill, but we only went 500 m and then Ewald´s diesel feed pump gave up. But we had good help from José Antonio and after two days (and two nights on a steep slope) Ewald is running fantastic again. We even think he has a little bit more power now.

In der Wartezeit konnten wir auf jeden Fall sehr ausgiebig den Ort Vilaflor erkunden. Vilaflor liegt auf ca. 1.400 m Höhe, ist der höchstgelegene Ort Teneriffas und noch sehr ursprünglich erhalten. Auch mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück.

While waiting for the new pump we could enjoy Vilaflor and the great weather. Vilaflor is the highest town on Teneriffe, located at an altitude of about 1400 m.

Nach erfolgter Reparatur konnten wir dann 10 km weiter und 750 m höher bis nach Las Lajas, dies ist ein sehr schöner Picknickplatz, den wir nachts fast ganz für uns alleine hatten.

Then we went to the pick nick area “Las Lajas”, which is located 10 km from Vilaflor and 750 m higher (2145 m).

Und endlich konnten wir wieder eine ausführliche Wanderung zum Sombrero de Chassna (2405m) machen und von dort aus auch an den Rand der Caldera (2.550 m) gehen. Was für ein Erlebnis. Der Teide sah jetzt zum Greifen nahe aus und dabei ist er noch fast 1.200 m höher. Puh – schon recht respekteinflößend. Aber auch das Klima ist heftig, obwohl es ein herrlicher Tag war, war der Wind echt heftig. Wir freuen uns aber schon auf unsere Wanderung auf den Teide …

From here we were able to hike again. So we went to the Sombrero de Chassna (2405m) and to the rim of the Caldera (2550 m). Amazing – the Teide mountain now seemed to be so close – but it is almost 1200 m higher than we were. We are really looking forward to walk up THAT mountain.

Als das Wetter in der Höhe dann am dritten Tag ziemlich ungemütlich wurde, sind wir Richtung Westen an die Küste und haben in der Nähe von El Puertito einen Platz für die Nacht gefunden. Hier wollten wir noch ein wenig an der Küste entlang Richtung Adeje – dort haben wir dann sowohl viele junge aber auch noch einige alte Hippies in ihren zum Teil sehr künstlerischen Behausungen gesehen. Die „Hippie-Kommune“ hat uns als Kontrast zu den Hotelburgen, die hier im Süd-Westen recht häufig anzutreffen sind, echt gut gefallen.

On the third day it started raining, so we went down again, towards the western coast. Near to Adeje, just next to El Puertito, we found a good place to stay. From there we went for a walk to Adeje and we saw a lot of hippies (old and young) living in tents and huts. A nice contrast to the big hotels.

Da es jetzt mal nach 2 Wochen Zeit war ein wenig einzukaufen, sind wir weiter nach Puerto de Santiago. Hier haben wir, aufgrund eines Tipps von 2 österreichischen Urlaubern, einen schönen halblegalen Stellplatz inmitten einer Villengegend gefunden und dort auch Gudula und Heinrich mit ihrem MAN kennengelernt. Puerto de Santiago und Los Gigantes ist natürlich sehr touristisch aber ein guter Ausgangspunkt für spektakuläre Wanderungen, z. B. durch die imposanten 600m hohen Steilwände von Los Gigantes.

Since we had to do some shopping again, we went to the next bigger town called Puerto de Santiago. We found a very good place to stay and here we met Gudula and Heinrich with their MAN truck from Germany. It is a very touristic place, but it also is also surrounded by great hiking trails, for example the great cliff of Los Gigantes (600m).

Wir hatten irgendwie keine Lust die leider sehr überlaufene Masca-Schlucht zu laufen, also haben wir uns aus dem Rother Wanderführer die schwarz markierte Wanderung von El Molledo durch den Barranco Seco (die Schlucht parallel zur Masca Schlucht) und wieder zurück ausgesucht. Als eine der Voraussetzungen war auch eine gute Orientierung gefordert … und wir haben uns noch gefragt: „Wie kann man sich eigentlich in einer Schlucht verlaufen?“ Nach der Wanderung wussten wir, dass es geht … aber ansonsten war es super, landschaftlich kaum zu überbieten, sehr einsam aber halt auch schlecht markiert. Also wir sagen nur, dass wir mehrfach wirklich Angst hatten, die Nacht in der Schlucht verbringen zu müssen. Aber wir haben es geschafft, haben von Gudula ein fantastisches Essen bekommen und ordentlich Wein auf unser Abenteuer getrunken.

We didn´t want to hike the Masca Canyon (to many people), so we hiked the canyon “Barranco Seco” parallel to the Masca Canyon. Almost everything was wonderful – the scenery, the weather, the loneliness … except we got lost several times and that was a little bit scary. But we made it back and Gudula invited us to a great dinner with good wine.

Nach 4 Nächten in Puerto de Santiago wollten wir dann wieder in die Berge. Diesmal ins Teno Gebrige nach Teno Alto. Wir haben versucht von Süden her kommend über Masca zu fahren … sind aber an der sehr dicht befahrenen super engen Straße mit vielen (für uns zu engen) Serpentinen gescheitert. Zum Glück konnten wir in einer Kurve in gefühlten 87 Zügen wenden. Auch aus dem Norden war es eng und teilweise nur Piste aber es war kaum Verkehr und so konnten wir uns zu dem wundervollen winzigen Ort durchkämpfen.

After 4 days on the coast we wanted to drive back into the mountains. This time we drove into the Teno mountains, the north-western end of Teneriffe. We couldn´t make it with Ewald from the south (Ewald is too big, the street to small and too crowded) so we drove from the north to Teno Alto. A wonderful tiny town, where we stayed 3 nights.

Auch von dort haben wir wieder eine Wanderung unternommen, diesmal die gut markierte Stecke bis zum Punta de Teno (Leuchtturm) am nord-westlichen Zipfel Teneriffas. Auch schon wieder schön … und danach waren wir in Teno Alto super lecker Tapas essen.

From there we hiked to the lighthouse “Punta de Teno” and then we had delicious tapas in Teno Alto.

Leider ist dann das Wetter schlechter geworden und wir sind erst mal wieder Richtung Küste. Bei Los Silos und Buenavista del Norte waren wir 2 Nächte aber auch hier war das Wetter nicht allzu toll (also trotzdem noch 20 Grad aber sehr wolkig und windig) und somit sind wir dann kurzentschlossen weiter bis San Andres, wo wir die ersten Tage auf Teneriffa verbracht hatten und haben damit unsere erste Inselumrundung geschafft. Und es gibt immer noch so viel zu sehen, zu tun, zu Erwandern … Wir freuen uns!

Unfortunatly the weather got worse in Teno mountains, so we went back to the coast again. We stayed in Los Silos and Buenavista del Norte but the weather got worse here too (still 20 degrees but very windy and cloudy) so we decided to go back to San Andres. Now we drove round the island the first time. We still have a lot more to see and to do … Fantastic!

 

 

Please follow and like us:

Teneriffa die Erste: San Andrés, Igueste, Benijo, La Jaca, Costa del Silencio, Las Vegas und Vilaflor

Jetzt sind wir seit 2 Wochen auf Teneriffa und haben schon so einiges erlebt. Wir waren sehr aktiv mit Wandern, Laufen und Fahrrad fahren … aber auch beim Besuchen von Bars und Restaurants. Das sehr leckere Essen, mit immer ganz frischem Fisch, verbunden mit meist leckerem Wein, kann man fast in jedem kleinen Dorf genießen. Wir können schon bestätigen, dass wir uns im ewigen Frühling befinden – wir können immerzu mit kurzen Hosen rumlaufen. Wir mussten aber auch schon feststellen, dass sich das Wetter wahnsinnig schnell ändern kann und das fast täglich. Morgens ist es meistens sehr sonnig, wogegen der Nachmittag oft eher wolkig ist. Wir hatten auch schon mal Regen (der war aber warm und schnell wieder vorbei) … ist aber gar nicht schlimm : ).

Since 2 weeks we are in Tenerife and we already have seen quite a bit. We are very active with hiking, running and cycling … but also active visiting the bars and restaurants and enjoying the great food and the most very good wines. We truly have the never ending spring here. Sometimes the weather changes very fast, we even had rain (but it was warm) and every day in the afternoon we have clouds … but that isn´t too bad.

Die ersten Tage haben wir die meiste Zeit mit Ewald am Los Teresitas (ein künstlicher, wunderschöner Strand mit vielen Sportliebhabern bei San Andrés gestanden) und von dort aus Radtouren und Läufe unternommen. Wild stehen ist zwar offiziell verboten aber selbst die Polizisten finden Ewald so cool, dass sie ihn höchstens fotografieren aber nie etwas zu uns sagen.

The first couple of days we stayed on the beach of Los Teresitas (artificial beach located by San Andres). From there we made some hiking, running and bicycle tours.

Dort haben wir auch unsere erste größere Wanderung von Igueste zu einem verlassenen Bergdorf (Las Casillas) unternommen. Ganz im Norden der Insel sind sogar noch Nebelwälder, die von den dort oft vorkommenden Passatwolken gut gespeist werden. Und wir können jetzt schon sagen, dass wir immer herrlich einsam auf unseren Wanderungen sind.

One hiking tour went from Igueste to Las Casillas way up in the north of the island.

In der Hauptstadt Santa Cruz waren wir auch mal – nicht ganz so leer … aber gerade mit der „Steinkunst“ ganz interessant.

We also went to Santa Cruz, not so special … but some artwork to see.

Von San Andrés sind wir dann über das Anaga-Gebirge ganz in den Norden nach Benijo gefahren bzw. gekrochen (es ist wirklich immer sehr, sehr steil hier) aber Ewald hat sich sehr tapfer gehalten. Der Norden ist ganz schön rau mit zauberhaften Landschaften und Wandermöglichkeiten. Da werden wir auf JEDEN Fall noch mal hinfahren, wenn die Sonne etwas höher steht und die Nordseite ein bisschen wärmer ist. Sehr empfehlenswert ist auch das 2. Restaurant auf der rechten Seite in Benijo – lecker, lecker, lecker!

From San Andrés we drove very slowly to Benijo (the mountains are very, very steep) but Ewald is doing well. The North of the island is rough and beautiful. We will go back there for sure. A must is the second restaurant on the right sight – just delicious.

Im Norden war es uns dann noch ein wenig frisch und so sind wir ganz in den Süden auf einen Stellplatz zwischen La Jaca und Tajao direkt an einer wunderschönen Bucht gefahren. Hier hat es uns richtig gut gefallen und wir konnten auch mal Wäsche waschen, die Tage bei viel Sonne genießen und schöne Touren machen.

Since we felt a little cold in the north we went way to the south and found a wonderful place between La Jaca and Tajao. We liked it here very much and we could do some laundry. We enjoyed the sunny days and made some nice tours.

Dann haben wir doch mal die Dieselpumpe von Ewald ausgebaut, zerlegt, saubergemacht und wieder eingebaut – jetzt läuft Ewald wirklich wieder fantastisch, er hat scheinbar Luft bei einer etwas verdreckten Dichtung gezogen.

Nach 4 wundervollen Tagen in der Einsamkeit sind wir 2 Tage nach Costa del Silencio. Hier konnten wir wieder mal einkaufen und haben außerdem Claus und Andrea (Freunde aus Deutschland, die hier regelmäßig überwintern) besucht. Wir hatten viel Spass zusammen doch nach 2 Tagen hat es uns aber schon wieder in die Einsamkeit gezogen. Es war uns einfach zu touristisch und leider muss man sagen, dass die Spanier nicht immer ein Händchen für Architektur haben (um es mal nett auszudrücken).

After 4 days we went to Costa del Silencio. Here we could do some shopping and fill up the refrigerators and we visited two friends from Germany. Claus and Andrea stay here regularly 3 months in the winter time. We had a good time together but after 2 days we went back into the mountains. For us it was to touristic …

Also nach Las Vegas …die 180 Seelen Gemeinde ist wirklich nicht mit dem Las Vegas in Nevada zu verwechseln. Denn für uns ist es viel schöner. Wieder haben wir einen wunderschönen Stellplatz, ganz allein für uns, gefunden. Hier haben wir 2 Wanderungen noch weiter in die Berge (Cumbre Dorsal) gemacht. Die erste Wanderung, mit ein paar Wolken und Nebel, ging zum Risco del Muerto.

So we went to Las Vegas, you can´t mix this town with 180 locals up with the Las Vegas in Nevada. For us it is much much nicer and very quiet. We found a wonderful place for us alone and we made two hikes from there. The first one went to the Risco del Muerto.

Die zweite Wanderung ging dann bei Königswetter über 22 km und 1.200 Höhenmeter zum Paisaje Lunar (Mondlandschaft) auf einer Höhe von 1885m. FANTASTISCH!

The second hike took us to the Paisaje Lunar (moon scenery). We walked 22 km and 1.200 height meters up to 1885m. Fantastic!

Jetzt sind wir in Vilaflor, dem höchsten Ort auf Teneriffa auf 1.400 m und von hier werden wir uns langsam an den Caldera-Rand vortasten (auf 2.400 m Höhe), um dann endlich mal den Teide in seiner ganzen Pracht zu sehen und zu fühlen. Bis jetzt konnten wir den Teide, mit seiner Höhe von 3700m noch nicht sehen, da er vom Caldera-Rand (2400m) immer verdeckt wird.

Now we are in Vilaflor, the highest town in Tenerife (altitude 1.400 meter). From here we will go to the Caldera Rim (2.400 meters) and then we will hopefully see and feel the Teide. Until now we were not able to see the Teide Mountain (3700m), because it was always covered by the Caldera rim (2400m).

Please follow and like us: