Archiv der Kategorie: Reisen

Kleine Tour im September – Deutschland und Niederlande

Nach ganzen 3 Wochen zuhause, hat es uns dann Ende August doch wieder arg gekribbelt und wir mussten dem „Kribbeln“ natürlich nachgeben. Wir hatten auch mal wieder Interesse auf die Caravan nach Düsseldorf zu fahren. Einfach mal schauen was so alles sich am Markt tummelt und uns vielleicht von Details und guten Ideen inspirieren lassen. Die Nacht haben wir, wie bereits auf FB erwähnt, vermutlich vermutlichem Vorhof zur Hölle verbracht – auf dem offiziellen Stellplatz der Düsseldorfer Messe. Wir hatten jedoch sehr nette Nachbarn und auch der Gang über die Messe hat sich gelohnt. Besonders angetan, haben es uns so manch ein Aufbau auf Pickup-Basis, eine Leder-Polsterfirma mit ihren handwerklich sehr schönen Sitzen und Polstern und auch die Beratung am Seabridge Stand.

Wir sind dann weiter nach Monheim und haben dort unseren lieben Freund Ingo in seiner neuen Wohnung besucht und wurden köstlich bekocht und verwöhnt. Dann sind wir weiter nach Enkirch – alle Jahre wieder zieht es uns zum traditionellen Willy´s Treffen.

Nach einer wirklich schönen Woche in Enkirch an der Mosel, sind wir trotz nicht wirklich guter Wetterprognosen weiter in die Eifel. Wir haben einen schönen und sehr ruhigen Platz für zwei Nächte am Rursee gefunden. Erstaunlicherweise war das Wetter dann doch relativ gut und wir konnten unserem Bewegungsdrang auf einer kleinen Wanderung und einer ordentlichen Fahrradtour an den Seen nachgeben.

Von der Eifel ging es dann weiter in das „Weiße Städtchen“ Thorn in der südlichen Niederlande. Den Ort hat Karsten eher zufällig ausgwählt und daher waren wir sehr positiv überrascht, wie zauberhaft der Ort ist und auch dort haben wir einen sehr ruhigen Stellplatz gefunden. Eine Radtour entlang der Maas, durch pittoreske Orte und vorbei an zahlreichen Seen mit anschließender Einkehr in einem traditionellen Pannenkoekenhuis – für uns ein perfekter Tag.

Von Thorn aus sind wir dann zur Familie nach Gouda. Die Familie hatten wir länger nicht gesehen und somit verging auch hier die Zeit wie im Flug. Es gab wieder sehr viel zu erzählen und die Nichte und Neffe werden rasend schnell groß. Schön ist es auch immer wieder Oma Marga zu sehen.

Nach schönen Tagen in Gouda sind wir mit Ewald zur Zeche Ewald gefahren. Die Zeche Ewald bei Recklinghausen befindet sich in der Ewaldstraße am Ewaldsee – und Ewald hat sich bestimmt sehr wohl gefühlt.

Es waren wieder schöne 2 Wochen mit Ewald und schon jetzt nach ein paar Tagen zuhause spüren wir schon das „Kribbeln“ …

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Kleine Tour im August durch die Pfalz und Lothringen

Ende Juli … endlich mal kein Regen und so beschließen wir direkt nach den „Golden Oldies“ (Festival in unserem Ort) mit Ewald loszufahren.

Das Ziel war „La Bremendell“ bei Sturzelbronn in Lothringen. Die 250 km mussten natürlich in einige Zwischenziele aufgeteilt werden und somit sind wir endlich mal wieder in Bodenheim (waren wir letztes Jahr 3 oder 4 mal) gelandet. Leider, leider war unsere Lieblings-Straußwirtschaft geschlossen … wir haben aber einen sehr schönen Abend mit unseren Stellplatznachbarn verbracht. Und wieder mal mussten wir feststellen, dass die Welt sehr klein ist. Die zwei kannten uns von unserem Blog und von gemeinsamen Freunden her – lustig.

Von dort aus sind wir dann nach Maikammer gefahren und haben dort am Fuße des Kalmit einen wunderschönen ruhigen Platz für Ewald und uns gefunden. Super Ausgangsort für Wanderungen und Radtouren verbunden mit der Einkehr in die ein oder andere Straußwirtschaft.

Hier haben wir dann das Hambacher Schloss besichtigt und einiges über die Entstehung der deutschen Demokratie (Stichwort Hambacher Fest) gelernt und dann haben wir uns auch noch den schnuckeligen und sehr touristitschen Ort St. Martin „einverleibt“.

Nächstes Zwischenziel war das 35 km entfernte Örtchen Kapellen-Drusweiler. Hier haben wir uns mit Anja, Peter und Willi (Jumbo-on-tour.de) sowie Heike und Peter getroffen. Eigentlich wollten wir zusammen in eine Straußwirtschaft – aber alle waren wegen dem anstehenden Weinfest geschlossen. Aber zum Glück haben wir alle immer genügend an Bord und wir haben herrlich geschlemmt. Stehen durften wir alle auf der Wiese einer ausgesprochen netten Bio-Winzerfamilie.

Nach einer relativ ruhigen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück haben wir die letzten 42 km in Angriff genommen. Im Konvoi, mit zwei kleinen wichtigen Zwischenstopps – französischer Supermarkt und Ziegenkäserei – sind wir dann auf der zauberhaften Kräuterwiese bei der Bremendell gelandet. So nach und nach sind dann noch 4 weitere LKWs mit Besatzung aus der Schweiz angekommen und wir haben wunderschöne gemeinsame Tage, kombiniert mit einer Weinprobe und Flammkuchen essen, verbracht. Schön wars wieder mal – wir hoffen auf baldige Wiederholung 🙂

 

 

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Kassel im Juli 2017 – einmal sportlich und einmal kulturell

Da es mal wieder Juli ist, kribbelt es uns doch arg in den Füßen nach einer sportlichen Herausforderung. Letztes Jahr um diese Zeit sind wir (fast immer) im Dauerlauf auf die Zugspitze und dieses Jahr wollen wir recht spontan mal mit unseren Fahrrädern (ohne „e“) nach Kassel. Ziel war unter anderen auch die Documenta … die haben wir uns dann aber noch mal eine Woche später vorgenommen.

Montag morgens um 9 Uhr ging es dann zumeist auf Radwegen (daher ziemlich zickzack) über Lollar, Rauischholzhausen, Amöneburg, Stadtallendorf, Schwalmstadt, Borken, Wabern, Felsberg, Brunslar bis nach Guxhagen. Eigentlich hatte ich für den Tag Karsten versprochen, dass es ganz bestimmt nicht regnet, denn ich wollte nicht auch noch Regensachen mitnehmen. Fast … bis auf 5mal Regen … habe ich auch Recht behalten. Zum Glück war es aber recht warm, so dass zwischen den Regengüssen wir immer wieder trocken wurden.  Hier haben wir, nach 132 km,  direkt an der wunderschönen Fuldaschleife eine kleine ruhige Pension mit gutem Frühstück gefunden.

Am nächsten Tag sind wir mit den Rädern dann mal nach Kassel, das Wetter war einfach herrlich, wir haben uns nur im Freien aufgehalten  und uns dort ein paar Außeninstallationen der Documenta 14 angeschaut und es uns in der Karlsaue gutgehen lassen. An diesem Tag sind wir dann nur knapp 50 km mit den Rädern unterwegs gewesen.

Am Tag 3 (!) haben wir uns dann auf den Rückweg nach Pleasentville begeben. Die ersten 50-60 km liefen auch echt gut, dann haben sich aber doch unsere (alten) Knochen ganz schön bemerkbar gemacht. Nachdem (insbesondere ich) das ein oder andere mal dachte „Der Zug würde micht ja bis nach Gießen bringen“ haben wir uns aber doch heimgekämpft – und waren dann doch ziiiiiiieeeeeemlich stolz auf uns, dass wir es geschafft haben : ).

Eine Woche später sind wir dann noch einmal mit Tom und TomTom aus zumeist kulturellen Gründen mit dem Auto nach Kassel gefahren. War trotz Dauerregen etwas weniger anstrengend ;).

Wir haben dann 2 Tage, quasi bis zum Umfallen, gaaaaaaanz viel Kultur gemacht, ein wenig waren wir aber auch shoppen, haben immer leckere Sachen zu essen und natürlich immer Getränke in Form von Prosecco und Cocktails gefunden.

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Überwintern auf den Kanaren (Teneriffa, Lanzarote) 2017 – Reiseverlauf

Reisebeginn: 03.01.2017

Reiseende: 17.05.2017

Gefahrene Gesamtkilometer auf dieser Reise: 9000 km

Dieselverbrauch insgesamt: 2.752 Liter

Ölverbrauch: 2,5 Liter Öl – 15W40

Durchschnittsverbrauch auf dieser Reise: 18,72 Liter pro 100 km

Übernachtungsplätze: 79 Plätze in 3 verschiedenen Ländern

Übernachtungen: 134

Reiseberichte/Bilder:

Rückreise über Portugal, Galizien, Frankreich

3 Wochen auf Lanzarote

Teneriffa die Vierte

Teneriffa die Dritte

Kleines Video: Ewald auf den Straßen Teneriffas

Teneriffa die Zweite

Teneriffa die Erste

Hinreise über Frankreich, Spanien (Huelva) nach Teneriffa

 

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Portugal – Spanien – Frankreich – Deutschland

Wir sind zuhause und es regnet … da haben wir uns gedacht, prima Gelegenheit unser „Reisetagebuch“ wieder mal zu aktualisieren. Das letzte update ist ja jetzt schon sehr lange her … aber wie das so ist: erst ist man noch unterwegs, trifft viele liebe und interessante Menschen, erlebt viel, mussten immerhin fast 3.000 km in 4 Wochen zurücklegen, dann ist man zuhause und vor lauter „Freizeitstress“ kommt man zu nix : ).

Wir wollen auch gar nicht mit allzu viel Text aufwarten, sondern fast wie immer unsere Bilder sprechen lassen. Doch so viel vorne weg … kaum zuhause, schon könnten wir quasi schon wieder weg … wahrscheinlich mutieren wir doch irgendwann zu echten Nomaden.

Also unser letzter Bericht endete auf der Fähre von Lanzarote nach Cadiz in Spanien. Und jetzt müssen wir es noch einmal sagen bzw. schreiben: Lanzarote war ein absoluter Traum!!!! So jetzt aber zum nächsten Traum – die ALGARVE. Einfach wieder traumhaft, wenn auch anfänglich etwas stürmisch. Es scheint einfach ideal zu sein, die Algarve im April bzw. Mai zu bereisen. Die „Überwinterer“ sind schon weg und die typischen Sommertouristen sind noch nicht da. Wir haben wieder wunderschöne einsame Plätze gefunden. Wir waren auch hier wieder viel wandern, laufen und dann und wann mal wieder im Atlantik schwimmen. Einfach herrlich.

Nach schönen Tagen an der Steilküste und an diversen Stauseen (Barragems) sind wir dann zum ersten Mal so richtig „nördlich“ also Richtung Heimat gefahren. Zum Glück haben wir aber in der Nähe von Rio Major ein weiteres Paradies in Form eines LKW Schrottplatzes gefunden.

Und in unmittelbarer Nähe zu diesem Paradies auch einen schönen Übernachtungsplatz bei den Salinas von Rio Major, der Platz wurde uns von Artur, dem netten Schrottplatz Mitarbeiter, empfohlen.

In der Nähe von Murtosa am Quai do Boro treffen wir unsere Freunde Pat und Neil mit ihrem wundervollen „Cloud9“. Etwa in dieser Zeit geht unser Gas aus und wir beschließen, aufgrund unserer neuen Batterie ganz mutig, elektrisch zu kochen … und die Batterie macht alles mit – COOL.

Zusammen fahren wir nach Porto … und erkunden Kultur, Essen UND natürlich ausführlich den PORTO ; ). Die Stadt ist auf jeden Fall, wenn auch sehr touristisch, einen mehrtägigen Besuch wert.

Nach einigen zauberhaften Tagen mit Pat und Neil verabschieden wir uns mal wieder tränenreich und fahren in die Nähe von Braga (immer noch Portugal) und übernachten auf dem Vorplatz des Klosters „Mire de Tibaes“. Hier treffen wir uns noch mit Freunden aus Sandies Kindheit (Babysitter aus der Zeit in Frankreich).

Dann fahren wir weiter und verlassen unser geliebtes Portugal. Wir müssen jedoch feststellen, dass auch Galicien uns sehr gefällt. Auch hier finden wir noch einsame Buchten und Übernachtungsplätze ganz für uns. Doch ehe wir wieder die Stille genießen, stürzen wir uns erst noch mal ins Getümmel und besuchen, weil wir auch noch nie da waren, Santiago de Compostela. Auch schon wieder interessant … und was sollen wir sagen, immerzu geiles Wetter.

Hier dann mal ein paar Impressionen vom wunderschönen, rauen, ursprünglichem und nicht überlaufenem Galicien.

Nach den Tagen in der Stille und Einsamkeit hat es uns dann wieder mal in die Stadt gezogen – ausgesucht haben wir uns diesmal Bilbao. Geile Wahl. Für uns recht untypische und supermoderne spanische Stadt. Viel Kunst & Kultur, fantastisches Wetter, gutes Eis – mehr brauchen wir nicht – und das alles hat uns Bilbao im Überfluss geboten : ).

Am 7.5.2017 haben wir uns dann, wie genau 4 Monate vorher in Beaucaire eines späten Abends verabredet, mit Claudia und Andreas an der französischen Atlantikküste bei Capbreton getroffen. War wie immer sehr schön und wir freuen uns jetzt schon, die Zwei von www.14qm.de Anfang September in Enkirch beim Willie´s Treffen wieder zu sehen.

Auf unserem weiteren Weg durch Frankreich haben wir noch in weiteren 6 kleineren und größeren Orten Station gemacht. Wir waren in Saint Romain la Virvee, St. Julien l´Ars, Bourges, Auxerre, Chaumont und unsere letzte Station in Frankreich war Metz. Wie immer waren wir langsam unterwegs und haben die Orte, die Landschaften und die Menschen auf uns wirken lassen.

Zurück in Deutschland haben wir dann noch liebe Freunde in Erpolzheim und in Langenhain besucht ehe wir dann wieder in Krofdorf gelandet sind. So haben wir unser „Heimkommen“ auch dieses Mal recht sanft gestaltet … doch wie gesagt, jetzt sind schon fast 3 Wochen vergangen und schon gribbelt es uns wieder. Dem werden wir auch nachgeben und zum Allradtreffen nach Bad Kissingen fahren und vorher noch das „Vogelsgebirge“ erkunden … wir werden berichten.

Was das Reisen für uns bedeutet – ein paar Gedanken, die wir uns in der Algarve gemacht haben:

Das Entdecken neuer Länder, Gegenden, Landschaften und Kulturen … verbunden mit dem Kennenlernen von Einheimischen, Gleichgesinnten und Reisenden … erkunden kulinarischer Besonderheiten … immer mit offenen Augen und Herzen unterwegs sein. Alles, auch vermeintliche Kleinigkeiten oder Nichtigkeiten, aufnehmen und auf sich wirken lassen. Sich einlassen. Gelassen genießen und damit glücklich sein.

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