Archiv der Kategorie: 2016

Oktober bis Dezember, Aktivitäten im Herbst

Ewald ist dieses Jahr im Herbst ganz besonders verwöhnt worden, neben einer neuen – sehr geilen – Bordbatterie, hat er auch noch neue Fenster bekommen. Sowohl die neuen Fenster als auch die neue Batterie begeistern uns und wir hatten insbesondere beim Fenstereinbau bei Ormocar viel Spass und es hat alles fantatstisch funktioniert:)

Im Sommer und Herbst haben wir auch so einiges mit und ohne Ewald erlebt. Im Juli waren wir (ohne Ewald) im südlichen Deutschland unterwegs und sind unter auf die Zugspitze gelaufen/gewandert. Juli Reise mit Zugspitze.

Dann waren wir nach dem Willies Treffen ein paar Wochen im September mit Ewald unterwegs.

Neben dem Fenstereinbau und unserem damit verbundenen Besuch in der Pfalz, waren wir im Oktober mit Freunden in London. Mal ohne Ewald und doch auch schön – aber definitiv zu kurz.

Nachdem wir im Sommer sehr viele Radtouren kreuz und quer durch die nähere und weitere Umgebung gemacht haben, ist es uns im Herbst bei dieser Sportart doch etwas zu kalt geworden. Also sind wir kurzerhand auf das Wandern „umgestiegen“. Dabei haben wir das „Naherholungsgebiet“ in unserer Nähe noch besser kennen lernen dürfen.

Im November waren wir mit Ewald in der Heidelberger Gegend unterwegs und nachdem wir auf einem lustigen bayrischen Fest bei Freunden waren, haben wir noch Ladenburg und Heidelberg besucht. Einen ruhigen Stellplatz haben wir in der Nähe von riesigen Gemüsefeldern gefunden.😬

Momentan, jetzt Anfang Dezember, haben wir zauberhafte kalte und sonnige Tage. Da lohnt es sich mal früh aufzustehen und auf unserer Burg Gleiberg ein paar Impressionen in der Morgensonne bei -7 Grad einzufangen.

So nun sind es nur noch ungefähr 4 Wochen bis zur Abfahrt. Zum Glück … dafür, dass wir normalerweise dem Winter bzw. den kalten Temperaturen und noch mehr dem nass-kalten Wetter ja entgehen wollen, hat es uns diesmal doch noch recht kalt erwischt. Wir haben noch einiges zu erledigen, wie beispielsweise dem Ewald noch neue Starterbatterien einbauen (die jetzigen sind in ein gewisses Alter gekommen und der B2B-Lader hat Ihnen noch den Rest gegeben). Dann werden wir jetzt im Dezember traditionell noch einige Familienbesuche (auch in Holland) machen, Weihnachtsmärkte und natürlich Freunde besuchen und empfangen und dann gehts los …
Auch diesmal werden wir schnellstmöglich versuchen (wobei sich unser „schnell“ sich deutlich von anderen unterscheidet 😉) Richtung Süden ins Warme zu fahren. Dann werden wir entweder ab Huelva oder Cadiz nach Teneriffa übersetzen und dort hoffentlich eine schöne abwechslungsreiche Zeit verbringen. Wir wollen auf jeden Fall auf den Teide und diesmal nehmen wir auch unser Tauchgerödel mit, um ein wenig den Atlantik unter Wasser zu erkunden.
Bald gehts los – wir freuen uns …

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Mauretanien 2016 – Reiseverlauf

mauretanien-2016

Reisebeginn: 04.01.2016

Reiseende: 12.05.2016

Gefahrene Gesamtkilometer auf dieser Reise: 14.699 km

Dieselverbrauch insgesamt: 2.752 Liter

Ölverbrauch: 4 Liter Öl – 15W40

Durchschnittsverbrauch auf dieser Reise: 18,72 Liter pro 100 km

Übernachtungsplätze: 82 Plätze in 6 verschiedenen Ländern

Übernachtungen: 128

Reiseberichte/Bilder:

Von Krofdorf bis La Manga

Video Reisestart

Von La Manga bis Marrakech

Von Marrakech bis Guelmim

Video Agadir bis Dakhla

Von Guelmim bis Dakhla

Von Dakhla bis Nouakchott (Mauretanien)

Mauretanien – Abentuer pur

Video Mauretanien

Zurück in Marokko (Dakhla bis Tafraoute)

Von Tafraoute bis Fes

Von Fes bis Ferragudo (Portugal)

Von Portugal über Spanien und Frankreich bis nach Hause

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Juli 2016 – Geltendorf und Garmisch Partenkirchen

Nachdem wir seit 2 Monaten wieder mehr oder weniger zuhause sind – abgesehen von mehreren laaaangen Wochenenden auf Treffen, bei Familie und bei Freunden – haben wir beschlossen mal Deutschlands Süden zu besuchen.

Wir sind tatsächlich mal nicht mit Ewald unterwegs, wir haben einfach mal unseren Defender bepackt und sind mit ihm (auch nicht viel schneller als mit Ewald) losgezogen:). Zunächst haben wir unsere lieben Freunde Renate und Hans in Geltendorf besucht, um dann nach zauberhaften sportlichen Tagen sowie langen weinseligen und philosophischen Abenden weiter nach Garmisch-Partenkirchen zu fahren.

Unser Ziel war es, die Zugspitze zu erlaufen/erwandern/besteigen. Nach ein paar kleineren Trainingseinheiten, wie ein Lauf bis zur Bockhütte (24 km) usw. haben wir uns dann am 4. Tag getraut.

Wir sind bereits um 5 Uhr morgens aufgestanden und dann um 6 Uhr locker losgetrabt. Wetter war perfekt, weder zu warm noch zu kalt. Durch die Partnachklamm bis zur ersten Station, der Bockhütte, lief es erstaunlich locker und wir haben nur 1,5 Stunden gebraucht. Dort haben wir eine kurze Pause gemacht und uns gestärkt. Dann weiter zu unserer vermeintlichen 2. Station – die Reintalangerhütte – diese hatten wir aber bereits nach einer Stunde erreicht. Also sind wir kurz entschlossen einfach weiter gelaufen – bis zur Knorrhütte.

Hier haben wir uns wieder ordentlich, für die letzte Etappe mit den meisten Höhenmetern, gestärkt und diese dann in Angriff genommen. Lustigerweise war gerade der Zugspitz-Marathon im Gange und wir haben uns einfach bei den vielen Läufer eingereiht. Ziel des Marathons war das Sun-Alpin-Haus. Da ging es für uns aber noch mal richtig los – für diesen letzten Kilometer, der auch einen Klettersteig beinhaltete, haben wir noch mal 1 Stunde gebraucht. Wir waren aber sehr stolz, dass wir die 25 Kilometer in 6 Stunden und 40 Minuten ohne zu große Probleme geschafft haben. Jetzt wollen wir mal sehen, welchen Berg wir als nächstes „angehen“ können.

Die restlichen Tage haben wir dann eher echten Wellness-Urlaub gemacht. Jetzt freuen wir uns aber auch schon wieder drauf, mit Ewald unterwegs zu sein – also mal wieder länger.

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Wieder zuhause – Von Portugal nach Krofdorf

Jetzt sind wir schon über eine Woche zuhause … aber so richtig eingewöhnt haben wir uns eigentlich noch nicht. Leider sind wir auch pünktlich zum schlechten Wetter heimgekommen, so dass wir sogar wieder lange und warme Sachen anziehen mussten … Aber wir haben uns sehr gefreut unsere Freunde und Familien zu sehen und DAS alleine macht es schön wieder zuhause zu sein. Außerdem kommt die nächste Reise bestimmt schon bald.

Since more than one week we are home again … but we are surely not used to being home again. It also didn´t help, that the weather wasn´t quite good, when we arrived. But it was great seeing are friends and families and we are pretty sure our next travels will be there soon.

Der letzte Bericht endete in Portugal und da wollen wir auch noch ein wenig weiter machen. Vor allem möchten wir aber auch hier wieder die Bilder sprechen lassen und ein wenig von Portugal schwärmen. Wir wissen schon jetzt, dass wir auf jeden Fall wieder nach Portugal wollen, die Algarve und die vielen Stauseen verbunden mit den super toleranten und freundlichen Portugiesen haben uns sehr gefallen. Wild stehen war NIE (und das in Europa) ein Problem und es war auch dank der super Tipps von Anja und Peter nie ein Problem wirklich zauberhafte Plätze zu finden. Unsere persönlichen Highlights waren an der Küste ganz klar Ferragudo und im Landesinneren der Stausee Santa Clara.

Our last report came from Portugal … we will continue there, but not so much with words again we will let the pictures express themselves. We know for sure, that we will go back to Portugal. We really love the Algarve and the plenty artificial lakes (reservoirs). Also the Portuguese people are very tolerant and friendly. It never was a problem to stand offroad.  Our personal highlights were Ferragudo and the reservoir Santa Clara.

Am 30. April haben wir uns dann wieder mal, aber hoffentlich nicht für lange, von Angie und Chris verabschiedet und sind weiter nach Spanien gefahren. Wir haben zwar nicht sooooooooo viel Zeit im Nord-Westen Spanien verbracht, können aber schon sagen, dass es uns da besser als im Osten gefallen hat. Es scheint einfach nicht so zugebaut zu sein wie an der Mittelmeerküste und die Städte sind kulturell alle sehr spannend. Wir waren bei meist super Wetter in Caceres, Burgos, Salamanca und San Sebastian und haben meist mit dem Fahrrad und per pedes Stadtbesichtigungen gemacht und dann auf den sogenannten „Plaza Majores“ Eis gegessen.  Schöne Tage!

On April 30th we said goodbye to our friends Angie and Chris (again … but hopefully not for a long time) and we crossed over to Spain. We didn´t spend so much time there but we visited the cities Caceres, Burgos, Salamanca and San Sebastian.  Very cultural and interesting places and we always had great weather.

Nach so „vielen“ Städten in Spanien haben wir uns in Frankreich dann eher wieder an kleine Orte gehalten und haben auf unseren täglichen 200 Kilometern Etappen La House (bei Bordeaux), Bessines de Garettes (sehr schön), Diou (auch schön an der Loire) und als letzte Etappe in Frankreich noch Dole (immer wieder sehenswert) besucht.

In France we stopped in more or less small towns. Every day we travelled about 200 kilometers and stayed in La House (by Bordeaux), Bessines de Garettes (very nice), Diou (also nice) and our last stage was Dole in France.

Die drei letzten Übernachtungen unserer Reise haben wir dann tatsächlich in Deutschland verbracht. In Feldkirch am Rhein, in Ettlingen (auch schön) und bei Lampertheim (auf dem Hof vom Spargel-Krug – mmmhmm), wo wir einen schönen Abend mit Karstens ehemaligen Roche-Kollegen/innen verbracht haben.

The last three nights of our little journey we spent in Germany: in Feldkirch (located close to the Rhein river), in Ettlingen and by Lampertheim, where we had a nice evening with Karsten´s former colleges from Roche. And then we were back in Krofdorf again.

Und dann waren wir zuhause … wir sind noch in der Verarbeitung unserer Reisegedanken und wir werden sicherlich noch mal ein Resümee verfassen. Hier aber schon mal ein kleines „technisches Resümee“ von unserem allzeit verlässlichen EWALD:

Gefahrene Gesamtkilometer auf dieser Reise: 14.699 km

Dieselverbrauch insgesamt: 2.752 Liter

Ölverbrauch: 4 Liter Öl – 15W40

Durchschnittsverbrauch auf dieser Reise: 18,72 Liter pro 100 km (wir sind sehr zufrieden)

Übernachtungsplätze: 82 Plätze in 6 verschiedenen Ländern

Übernachtungen: 128

Die letzten Tage haben wir (was auch sonst) uns ausgiebig um unseren EWALD gekümmert. Wir haben sämtliche Öle (Motor, Luftfilter, Achsen) gewechselt, ihn innen und außen gereinigt und einige Blessuren behoben. Jetzt ist er wieder wie neu (hihi) und die Tage werden wir zusammen wieder unterwegs nach Bad Kissingen sein. Dort freuen wir uns drauf liebe Freunde zu treffen, viel zu quatschen, die „Neuerungen“ auf der Messe zu bewundern und das eine oder andere Gläschen Wein zu trinken.

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Ankunft in Europa – Von Fes nach Ferragudo (Portugal)

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Heute ist der 25. April und es ist ein wunderschöner sonniger Tag hier in der Algarve im Süden Portugals … das Leben meint es wirklich mal wieder gut mit uns. Wir stehen hier an einer wunderschönen Steilküste in der Nähe von Ferragudo (vielen Dank für den Tipp und die GPS-Daten liebe Anja und Peter!) und genießen es einfach spazieren zu gehen, einsame Buchten aufzusuchen und die herrliche Landschaft zu genießen.

Today, april 15th, we are having again a wonderful sunny day here in the Algarve in the south of Portugal. We are standing right on a cliff coast close to Ferragudo and we are enjoying the lonely bays.

In Marokko sind wir nach Fes zu unserer „letzten Station“ nach Chefchaouen gefahren. Dort hat es uns so gut gefallen, dass wir fast eine ganze Woche geblieben sind. Chefchaouen liegt im Riffgebirge (auch schon wieder schön), ist nicht zu groß und nicht zu klein und hat eine herrliche, total verwinkelte Medina. Jeden Tag kann man da Neues entdecken und sich auch mal komplett zwischen den blauen Häusern verlieren. Am zweitletzten Tag sind dann auch wieder Angy und Chris zu uns gestoßen. Chefchaouen ist für viele der erste bzw. letzte Ort der Reise in Marokko. Für uns war es ja bisher Moulay Bousselham … aber es könnte gut sein, dass auch wir wieder in diesen entzückenden Ort reisen werden.

After Fes we went to our last “station” in Morocco to Chefchaouen. We liked it there very much and we stayed almost for a week. Chefchaouen is located in the Riff-Mountains, the town has the ideal size and has a gorgeous Medina. You find something new every day walking around and you can lose yourself in between the blue houses. Here we also met Angy and Chris again.

Nachdem es dann tatsächlich am 19. April angefangen hat zu regnen und es am nächsten Tag immer noch regnete (dies war für uns der erste Regen nach über drei Monaten!), fiel uns der Abschied von Marokko nicht gaaaaaaaaaaaanz so schwer – wobei wir uns schon jetzt wieder auf die nächste Reise in dieses fantastische Land freuen. Wir sind also über Tanger Med, alles lief wieder absolut reibungslos bei der Ausreise, mit der Fähre nach Algeciras. Spät nachmittags kam die Sonne wieder raus und wir waren fast die komplette Überfahrt an Deck. Nach einer Nacht im Gewerbegebiet von Los Barrios und einem (Alkohol-)Großeinkauf im Carrefour sind wir bis hinter Tarifa weiter und haben dort eine Nacht direkt am Strand verbracht. Am nächsten Tag sind wir leider von den örtlichen Behörden verjagt worden – wir merken, wir sind wieder in Europa … Aber kein Problem, wir wollten sowieso weiter nach Sevilla.

April 19th it started raining and it kept on raining the next day (our first rain in more than three months), so it wasn´t too hard to say “Goodbye” to Morocco. We went to Tanger Med to take the ferry to Algeciras, everthing worked out just perfect and the sun came out again, and we spend the night in Los Barrios. There we went shopping the next day (mainly alcohol …) in one of our favorite shops, the Carrefour. The next night we spent close to Tarifa right on the coast. The next morning the authorities sent us away … now we really knew we are back in Europe again. But no problem … we were on our way to Sevilla anyway.

In Sevilla haben wir das ganze Programm gemacht: Riesenrad fahren, Stadtrundfahrt mit dem Doppeldeckerbus, durch die Altstadt gelaufen und diverse Tapas Bars besucht. FANTASTISCH.

In Sevilla we went through a big program: Ferris wheel, Bus-Sightseeing-Tour, walking around the old quarter and visiting some tapas bars. FANTASTIC.

Dann sind wir weiter nach Portugal gefahren … hier hat es uns erst gar nicht so gefallen. Alles erschien uns ein wenig zu touristisch und zu voll. Aber jetzt stehen wir hier, wie oben schon erwähnt, an einer wunderschönen Steilküste. Wenn wir aus dem Fenster schauen, sehen wir Segelboote auf dem herrlichen blauen Meer … was will man mehr. Wir werden heute noch ein wenig weiter fahren, bis an die süd-westlichste Ecke Portugals. Wir befinden uns jetzt definitiv so langsam auf der Rückreise, aber so lange es so schön ist, fällt es uns gar nicht so schwer…

Then we kept on going to Portugal. We first didn´t like it so much … it seemed to be too “touristic” and to full. But now, as mentioned already, we are standing in a perfect spot. When we look out of the window, we see sailboats on the wonderful blue ocean … it can not get better. Today we will go to the south-west “edge” of Portugal. We are now definitely on our way back home, but as long it is that nice, it doesn´t matter to much…

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