Teneriffa die Dritte: San Andres, Punta de Abona, Tajao, Los Gigantes, Chio, Caldera, Teide Nationalpark, Santa Ursula und Punta del Hidalgo

Teneriffa die Dritte: San Andres, Punta de Abona, Tajao, Los Gigantes, Chio, Caldera, Teide Nationalpark, Santa Ursula und Punta del Hidalgo

Nachdem wir nun fast 7 Wochen auf der Insel verweilen und wir noch immer das Gefühl haben, nicht alles gesehen zu haben, verlangsamt sich unser Tempo aber doch immer mehr … meist bleiben wir mindestens 3 Nächte (außer in Städten) an einem Standplatz … wir können sagen, dass wir uns echt entschleunigt haben (7 Wochen für zwei Umdrehungen um die Insel). Es gibt noch jede Menge Steine umzudrehen.

Da das Wetter im Norden in der Gegend von Los Silos dann irgendwie immer schlechter wurde, es hat sogar angefangen zu regnen … wobei wir über den Regen recht glücklich waren, denn der hat Ewald mal wieder vom vielen Salz befreit, sind wir wieder Richtung Süden. Also zunächst wollten wir weiter nach Puerto de la Cruz, aber dort war es uns zu voll und das Wetter war immer noch schlecht, also weiter bis in San Andres, an die „Süd-Küste“. Nachdem wir dort den letzten Bericht online gestellt hatten, erwischte uns auch dort das schlechte Wetter. Um dem zu entkommen, sind wir weiter südlich, bis nach Punta de Abona gefahren.

Unfortunately we had bad weather in the north … so we went to the south … but even there we had some rain. But the rain was good for Ewald, the salt got washed off. Since the whole island was some kind under big clouds, we decided to stay in Punta de Abona.

In Punta de Abona hat es zumindestens nicht mehr geregnet, es war wie immer recht warm, wenn auch wolkig und sehr diesig und windig. Aber unser Stellplatz war fantastisch … nachts sehr einsam, direkt zwischen der Steilküste und einem ehemaligen Lepradorf.

In Punta de Abona we had no more rain … just clouds but the place we found to stay was just fantastic. Located between the coast, lighthouse and a leprosy ghost town.

Das Lepradorf war in den frühen Vierzigern des 20. Jahrhunderts unter der Franco Diktatur geplant, gebaut, jedoch nie fertiggestellt und nie in Betrieb genommen worden. Heute bietet es fantastische Fotomotive und eine gespenstische Szenerie – auch bei schlechtem Licht …

The leprosy village was planned and built in the early 40ies of the last century under the Franco dictatorship but it never was completed. It is kind of spooky and is good for making photos …

Nach einigen Nächten in der Nähe des Lepradorfs sind wir unglaubliche 12 km weit zu unserem bekannten Stellplatz bei Tajao gefahren. Dort haben wir wieder mal Wasser gefasst, entsorgt, Wäsche gewaschen und sind lecker essen gegangen.

After a couple of nights near to the leprosy village we drove unbelievable 12 km to our next spot, where we could get some water, make some laundry and have a great dinner with fresh fish in a nice restaurant.

Nach einem kurzen Umweg über Los Gigantes, zum Aufwärmen und Eis essen, sind wir wieder in die Berge. Unseren Stellplatz haben wir bei dem Picknick Platz „Chio“ auf 1.600 m gefunden. Ein herrlicher Platz.

After a stay-over in Los Gigantes we went back into the mountains, we stayed there for a couple of nights in a wonderfull picknick area called „Chio“ (1.600 m)

Hier haben wir mal wieder eine „schwarze“ Wanderung auf den kleinen Bruder vom Teide, den Pico Viejo (3.135 m), unternommen. Anstrengend, teilweise ausgesetzt und sehr spannend. Aber es war jede windige Sekunde wert … der Ausblick in den großen, tiefen Krater des Pico Viejo, auf den nochmal 600 m höheren Teide, über die gesamte Südküste und in die Caldera mit ihren Canadas … einfach unbeschreiblich! Und wir fühlen uns schon recht gut für den Teide vorbereitet. Was uns, insbesondere Karsten den „Steinliebhaber“, begeistert, sind die unterschiedlichsten Lavaformationen. Teilweise haben wir das Gefühl, dass die Lava noch gar nicht lange erkaltet sein kann, so frisch sieht sie aus. Dabei ist der letzte echte Ausbruch mit Lavaströmen 1909 gewesen. Bei einer 7 stündigen Wanderung hat man die unterschiedlichsten Assoziationen zu den Gesteinsformationen, die in den Farben schwarz, blau, grau, braun, gelb, orange, rot weiß, grün, lila und noch dazu wild glimmernd vorkommen.
Hier ein paar unserer „Stein- Assoziationen“: Leder, Schildkröten, Schillerlocken, Hundehaufen (frisch), Kuhfladen (dünnflüssig), Hefeteig (beim Gehen), stranggepresster Kunststoff (Assoziation eines Ingenieurs), Knochen, Holz, Tauwerk, von Termiten angeknabbertes Holz, Grillkohle, flüssige Schokolade, Karamell, Schwamm und, und, und.

Here we made a great hike up to the Pico Viejo (3135 m), the little brother of Pico Teide. The hike was at the same time frightening and fantastic. It was worth every windy second … we loved the views into the crater, up to the Teide (600m higher) and to the south coasts – breathtaking.  

Nach ein paar Tagen auf dem „Chio“ Picknick Platz sind wir dann noch mal in die Caldera direkt zum Pico Teide gefahren. Hier haben wir einfach wieder mal auf einem Aussichtssparkplatz (nahe am Parador Hotel) gestanden, den wir nachts für uns hatten. Immer sehr praktisch.

After a couple of days we went into the Teide National Park, where we stayed close to the Parador Hotel for a night.

Da das Wetter jetzt auf der ganzen Insel wieder gut zu sein scheint, fahren wir wieder mal nördlich über die Humboldtstrasse Richtung Orotava. In der Nähe von Aquamansa machen wir noch einen Zwischenstopp und eine kleine Wanderung in das Cumbre-Gebirge hinein. Abends treffen wir uns mit Denis und Laura (leben seit 10 Jahren hier und haben eine Tauchschule) und gehen fantastisch Abend essen. Sollte es jemand mal nach Santa Ursula verschlagen, dann sollte unbedingt das Restaurant „El Tinglado“ besucht werden.

Since the weather is getting better and better again, we decide to go to the north again and we took the „Humboldt Road” towards Orotava. Close to Aquamansa we also made a little hike into the Cumbre mountains and in the evening we met Denis and Laura (they live here since 10 years and have a scuba dive club) for dinner. We went to a small and fantastic place called “El Tinglado” in Santa Ursula. If you ever visit Tenerife, you have to eat there – lovely!

Wir fahren dann am nächsten Tag weiter nach Punta del Hidalgo. Hier stehen wir wieder mal direkt an der felsigen Küste und Ewald steht bei allen Spaziergängern und auch bei den Polizisten im Mittelpunkt. Jeder will ihn fotografieren und wir werden wie immer nicht behelligt, dass wir eventuell nicht bleiben dürfen … einfach sehr entspannt.

The next day we kept on going to Punta del Hidalgo. Again we just stay right at the coast. It is very easy here, to find a place to stay with Ewald … everyone likes him and want to take photos – even the policeman.

Auch hier im Anaga Gebirge wollen wir natürlich wieder wandern, und so unternehmen wir eine zauberhafte Tour von Hidalgo über Chinamada bis nach las Caboneras und wieder zurück. Zauberhafte 22,5 Kilometer mit etwa 800 Höhenmetern. Diese mystische Landschaft des Anaga Gebirges mit ihren Regenurwäldern ist ganz schwer zu beschreiben und auch die Fotos können es nicht wirklich hergeben. Man muss es erlebt haben.

Since we are now right at the Anaga Mountains again, we hiked about 22,5 km to Las Caboneras and back again. The Anaga Mountains with its rainforests are unbelievable mystic and fascinating. It is hard to describe and hard to make photos of … it is also a MUST to see here in Tenerife.

Das nächste Mal werden wir uns vermutlich melden, wenn wir hoffentlich den Teide erfolgreich begangen haben. Also drückt uns die Daumen, dass wir zwischen dem 22. und 24. März da oben fantastisches wolkenloses und nicht zu windiges Wetter haben … Danke : )

The next time you will hear from us, after we hopefully hiked the Teide. Please hold your fingers crossed, that we will have sunny, clear and not to windy weather … Thankyou : )

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