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Nach unseren wunderbaren Tagen in der Nähe von Azrou mit den fantastischen Zedernwäldern fahren wir auf der N13 weiter südlich. Die N13 verläuft meist auf einem riesigen Hochplateau in 2.000 m Höhe und lässt sich super fahren. Gute Straße und wenig Verkehr. Schon nach 50 km finden wir den hochgelegenen See Sidi Ali. Hier ist es sehr einsam, ganz still und nur ein paar Hirten mit ihren Schafs- und Ziegenherden ziehen vorbei. Auf unserem Gang rund um den See begleiten uns sehr liebe Hunde und wir lernen noch einen jungen Berber kennen. Er erzählt uns viel von seinem Leben als Hirte und bringt uns ein wenig arabisch und Berber bei … sehr schwierig.

After a couple of wonderful days near to Azrou with its fantastic Cedar woods we head further south on the N13. The N13 is a perfect road with not much traffic at all. Already after 50 kilometers we find the nice lake Sidi Ali (altitude 2100 meter). It is very lonesome here, very quiet and we just see some shepards with their huge herds of sheep and goats. As we walk around the lake we are accompanied by some friendly wild dogs. After our walk we get to know a young Berber. He tells us about his life and tries to teach us some Arabian and Berber words. Very complicated …

Am nächsten Tag besteigen wir noch den Vulkankrater in der Nähe des Sees, natürlich wieder in Begleitung unserer 2 Hundefreunde und fahren dann weiter bis nach Midelt (ohne Hundefreunde). Die Landschaften sind einfach unbeschreiblich und wir sind echt froh so tolles Wetter zu haben. Tagsüber immer um die 20° und nachts um den Gefrierpunkt. Das lässt sich dann im Ewald gut aushalten. 

The next day we climb up to a volcano crater near to the lake Sidi Ali, of course with our two dog friends and than we drive to Midelt (without dogs). The landscapes are unbelievable fantastic and we are very happy to have good weather every single day. In the daytime it is always around 20° Celsius and in the nights it gets quite cold – but in Ewald it is still cosy after a cold.

In Midelt gehen wir auf den Campingplatz … ist mal wieder Zeit für eine ausführliche Dusche :). Der Campingplatz ist aber grundsätzlich nicht wirklich zu empfehlen, da der Betreiber sehr nervig und aufdringlich ist und er eigentlich nur Teppiche verkaufen will. ABER wir haben dort Gitti und Günter mit ihrem wunderschönen 4×4 Vario sowie Andrea und Michael (noch mit normalem Womo unterwegs) kennen gelernt. UND wir waren auf dem riesigen, jeden Sonntag stattfindenden, Berber-Souk. Die Souks sind einfach immer wieder für alle Sinne ein unvergeßliches Erlebnis. Wir lieben es, uns mit der Masse treiben zu lassen, zu sehen was alles angeboten wird, Obst und Gemüse einzukaufen und bei den Garküchen in den Nomadenzelten zu essen und Tee zu trinken.

In Midelt, we decide to go to a Campground. We need some water and we also feel like a long, hot shower. The Campsite itself is not so nice and especially the operator is a little annoying, since his only goal is to sell carpets. BUT we get to know Gitti and Günter as well as Andrea and Michael. AND we visited the huge Berber market, which takes place every sunday. We love this kind of souks. It´s a great experience for all senses. You can buy great vegetable and fruits (and all kind of other stuff) and eat and drink in the nomads tents.

Nach 2 Nächten in der Stadt, hat es uns dann wieder mehr in die Natur gezogen, also sind wir weiter – natürlich südlich – immer am Ziz Fluss entlang. Dann mussten wir über einen Paß … und was passiert? Ewald bleibt wieder mal an einer sehr steilen Stelle stehen. OH NEIN – wir dachten das Problem wäre gelöst – nicht schon wieder … Doch dann stellen wir fest, dass wir schon die ganze Zeit auf unserem kleinen Zusatztank gefahren sind und was sollen wir sagen, wir haben den kleinen Tank ganz einfach LEERGEFAHREN und sind daher stehen geblieben. Schon sehr sehr lustig … so im Nachhinein betrachtet.

After staying for 2 nights in the city of Midelt, we went back to our favorite place … back to nature. We went further south, along the Ziz river. And then we had to cross a mountain pass … AND what happened? Ewald stopped again – OH NO – not again. We thought everything is OK … AND then we found out, that we have been driving on our little diesel tank and it just simply was empty. Now when we think about this episode, we have to laugh.

Nach der unserem kleinen Zwischenstopp sind wir noch bis kurz hinter Er-Rich und dort haben wir uns direkt an den sehr schönen Fluß Ziz gestellt. Dort kommen hin und wieder Einheimische auf dem Weg nach Hause in das Dorf auf der anderen Seite vorbei, begrüßen uns, und laufen Barfuß durch den nicht gerade kleinen Fluß, teilweise mit geschultertem Fahrrad, zur gegenüberliegenden Seite.

After our little stop, we went behind the town of Er-Rich and found a lovely place right at the Ziz river. We watched moroccan people passing by and crossing the river barefoot. That was their normal way home … cool.

Dann geht es weiter durch das bezaubernde Ziz-Tal, durch das sehr moderne Er-Rachidia, bis nach Meski. Dort stellen wir uns an die Blauen Quellen (Source Bleue) und da wir dort Wasser im Überfluss haben, werden wir dort auch einen Großkampf-Wäschetag einlegen. Wir treffen Andrea und Michael wieder und auch Gitti und Günter kommen zu den Quellen. Wir werden von Mohammed (momobleue.com) sehr lieb mit Tee, von der Oma gebackenem Brot und selbst-gemachter Tajine verwöhnt. Er macht uns jeden Abend ein Lagerfeuer und wir können nur empfehlen, Meski und Mohammed zu besuchen. Auch die Gegend um Meski mit der alten Kasbah und den vielen Oasen entlang des Ziz-Tales sind mehr als lohnenswert zu besuchen.

Along the beautiful Ziz valley we passed the very modern city of Er-Rachidia and we stoped for the next couple of days at the blue springs of Meski. A wonderful place with our super Host Mohammed (momobleue.com) We met Gitti+Günter and Andrea+Michael again and we were spoiled by Mohammed with tea, fresh bread (baked by his grandma) and self-made delicious Tajine. Every evening he set a campfire for us … we had a great time and we really enjoyed the valley, the river, the casbah and the oasis.

Nach sehr kurzweiligen Tagen zieht es uns in die Ergs – also fahren wir 100 km weiter südlich und treffen in einem Camp direkt an der Erg Chebbi Andrea und Michael und natürlich auch Gitti und Günter. Wir sind noch die nächsten Tage zusammengeblieben und haben auch gemeinsam die Erg Znigue (Sneggi) besucht. Die Tage in den Ergs sind geprägt von laaaaaaangen Spaziergängen in den herrlichen Dünen, tollen Sonnenuntergängen, romantischen Lagerfeuern, selbstgemachten Tajines, vielem Lachen, Fahrradfahren und laufen (ganz schön anstrengend im Sand), unglaublicher Ruhe und viel Sonne. Wir üben uns aber auch wieder ein wenig im Pisten- und Sandfahren. Wir sind von unseren neuen Reifen TOTAL begeistert. Auch wenn sie eventuell ein wenig lauter auf der Straße sind (aber Ewald ist eh nicht der leiseste Kerl), die Reifen schlucken super Unebenheiten, Pistenfahren ist schon fast sänftenartig und im Sand laufen sie mit abgelassener Luft sehr griffig. EWALD ist jetzt auch definitiv wieder unser unumstrittener HELD. Er läuft fantastisch und hat sich jetzt auch noch als großer Retter erwiesen – auf der Pistenfahrt in die Erg Znigue, hat er das festgefahrenen Wohnmobil von Andrea+Michael ganz locker mit seiner Seilwinde befreit. Karsten war ganz happy endlich wieder mal die Seilwinde einsetzen zu können;)

After very entertaining days we were ready for the deserts, so we drove about 100 kilometers and met up again with our friends in a camp located directly at the Erg Chebbi. We love the desert, walking and running in the sand and of course driving on sandy pists to get to fantastic overnight places. Our life is embossed by romantic sun downers, campfires, self-made tajines, walking, running, bicycling, good talks and lots of sunshine. EWALD is again our uncontroversial HERO, he is running fantastic and now he also proved that he is a big savior. On our way to the dunes of the Erg Znigue he pulled out the stuck Camper of Andrea+Michael. Once again Karsten was very happy to use the winch.

Ganz besonders mögen wir die Erg Znigue (Sneggi), sie ist noch relativ ursprünglich und unberührt. Natürlich gibt auch hier schon einige Camps für Touristen, an Stellen, wo wir vor vier Jahren noch einsam gestanden haben. Aber es hält sich noch in Grenzen mit dem Tourismus. Zur Zeit sind die Berber-Camps doch ziemlich leer und wir können wunderbar frei stehen und die Ruhe genießen. Die nächsten Ziele werden vermutlich die Dades und die Todra Schluchten sein. Mal sehen wie es uns dort gefällt … wir werden berichten.

One of our favorite places here is the Erg Znigue (Sneggi). This little desert still is relatively unaffected by tourists. Here and there you have little Berber camps, but not as much as in the Erg Chebbi . We are lucky, it seams to be a low season and we are able to enjoy the silence. The next goals are the Dades and Todra valleys. We will see – and report …