La Manga bis Marrakech

Da sind wir wieder … wir stehen jetzt in Marrakech … war zwar nicht geplant wieder hierher zu fahren aber plötzlich waren wir hier. Es ist so schönes Wetter (warm, sonnig und trocken), dass wir beschlossen haben, hier auch erst mal zu verweilen und ein wenig „Büroarbeit“ zu verrichten.

There we are again … now we are in Marrakech … which wasn´t planed, but somehow it was on our way. The weather is perfect (warm, sunny and dry) and we decided to stay a little bit and do some “office-work”.

Aber jetzt erst noch mal zurück nach La Manga im Süden von Spanien. Wir sind aufgrund der unheimlich schönen und lustigen Begegnung mit unseren Freunden Pat und Neil und schönem Wetter 3 Nächte in La Manga geblieben und haben es einfach genossen. Außerdem haben wir mal die Gelegenheit Wäsche zu waschen und genügend Sonne, sie auch tagsüber trocken zu kriegen, bevor es abends doch wieder anzieht. Der Campingplatz ist zwar riesig und gut besucht … es sind aber irgendwie alles gesetzte, ruhige Rentner – so wie wir halt. So sind wir nach einer sehr erholsamen und ruhigen Nacht, am nächsten Tag nach Los Alcazares geradelt … puh … 23 Kilometer bei äußerst strammen Gegenwind. Das war wie 23 Kilometer bergan fahren … hat sich aber gelohnt, weil wir erstens am Strand in einer Bar eine Band mit einem fantastischen 16-jährigem E-Gitarren Spieler genießen durften, und zweitens auf der Rückfahrt dann Rückenwind hatten. Lohnt sich mal auf Youtube anzuschauen … einfach nach „The Streeters“ suchen.

But now first of all back to La Manga in Spain. We stayed there for three nights and had a great time with our friends Pat and Neil. We also could do some laundry. We had very quiet nights, even though the campground was huge and crowded (but most of the campers are retired and settled people … just like us). The next day we went by bike to Los Alcazares. 23 kilometers against the wind, that’s kind of like going 23 kilometers uphill. But it was worth it, for one reason going back, we went with the wind and for the second reason we saw a great band “The Streeters” in a pub right on the beach.

Am 17.01. sind wir dann nach Cabo de Palos geradelt … auch schön … und schön touristisch. Wir haben noch mal lecker Fisch im Hafen gegessen und noch einen gemütlichen Abend mit Pat und Neil verbracht. Am nächsten Tag, nach 3 Nächten werden wir meist etwas unruhig und es zieht uns weiter, sind wir weiter an der spanischen Küste in Richtung Westen gefahren. Teilweise durch zauberhafte Landschaften aber auch teilweise durch mit Gewächshäusern zugepflasterte Landschaften. Irre – viele Quadratkilometer in Plastik gehüllt. Wir haben dann beschlossen, uns in Almerimar am Hafen einen Standplatz zu suchen und weil wir dachten, es wäre eh nicht so schön, gleich am nächsten Tag weiter zu fahren. Aber in der Stadt und am Hafen angekommen, waren wir mehr als positiv überrascht. Wir können auch hier wieder sagen, Almerimar ist einen Besuch wert. Wir sind dann 2 Nächte geblieben und haben mit den Fahrrädern das Naturschutzgebiet an der Küste erkundet. Neben einem Wiedehopf, vielen Flamingos, Kormoranen und Möwen mussten wir auch leider die Bekanntschaft von sehr vielen Stechmücken machen. Nach der recht anstrengenden Fahrradtour durch viel Tiefsand, habe ich (zum ersten Mal im Ewald) einen Kuchen für Kasi´s Geburtstag am nächsten Tag gebacken.

On January 17th we went by bike to Cabo de Palos. A nice town … a lot of tourists … but still nice. We had great fish-food at the harbor. The next day, mostly after 3 days we get “itchy feet” and we have to keep on going, we kept on going west on the Spanish coast. We stopped in Almerimar, a beautiful town – really worth seeing it, and stayed there for 2 nights. We took our bikes for a nice tour along the coast, partly through really deep sand, but we saw a lot of birds, like eagles, cormorans and flamingos. Pretty cool. Not so cool were the millions of mosquitos … but we had a great time. Back in Ewald I tried to bake a cake for Karsten´s birthday … it almost went well … OK, it tasted good (you shouldn´t always go by the looks).

Am nächsten Tag habe ich dann für Kasi´s Geburtstag noch Ewald geschmückt und wir hatten ein sehr schönes Geburtstagsfrühstück mit einem fast gelungenen Kuchen (also geschmeckt hat er). Da das Wetter leider nicht ganz so gut war, sind wir weiter bis nach Gibraltar gefahren. Nachmittags angekommen, sind wir direkt losmarschiert und fast bis nach gaaaaaaaaaaaaaaaanz oben auf den „Affenfelsen“ gestiegen. Und –YIPPIE- wir haben die berühmten Felsenaffen gesehen. Cool. Abends waren wir dann äußerst stilecht in einem englischen Pub und haben zur Feier von Kasi´s Geburtstag Fish´n´Chips mit einer Flasche Rotwein genossen.

The next day, Karsten´s birthday, I also prepared Ewald with balloons and we enjoied a nice birthday breakfast. Since the weather was not quite as nice we kept on going and we went to visit Gibraltar. We walked up the famous “ape-rock” and we also saw some of the famous Gibraltar apes. In the evening we went for dinner, and since we were in Great Britain, we had fish´n´chips and a bottle of red wine (we know, the wine is NOT very british).

Am 21. Januar haben wir uns dann bei Carlos das Ticket für die Überfahrt nach Tanger Med besorgt. Nach unserem Einkauf im Carrefour (unser Lieblingsladen) und im Baumarkt haben wir auf dem Übernachtungsplatz Birgit und Ralf mit ihrem Mercedes 1017 kennen gelernt und auch gleich einen gemeinsamen Abend mit Tapas und Wein verbracht.

January 21st we bought tickets in our agency „Carlos“. After buying some stuff we needed for Morocco and Ewald we met two “over landers” with their Mercedes 1017 and we had a funny evening with Birgit and Ralf.

Die Fähre ist dann am nächsten Morgen erstaunlich pünktlich gestartet und es war auch kein Problem, die Stempel in unsere Pässe zu bekommen. Bei unserer Einreise in Tanger Med, wurde aber zum ersten Mal der Ewald so richtig durchsucht … fast alles … nur nicht der Weinschrank. Was für ein Glück. Konfisziert haben sie dann nur ein Pfefferspray, macht aber auch nix, wir haben immer noch 3 weitere.

The next early morning the fairy was, believe it or not, on time and the passage went very well. In Tanger Med the customs really wanted to see everything in Ewald. Well almost everything … they didn´t find our wine storage. We were very lucky.

Wir sind dann direkt zu unserem altbekannten Platz in Moulay Bousselham. Es war alles wieder wie letztes Jahr, auch unser Schäfer hat uns wieder erkannt und es war ein wenig wie „nach Hause kommen“. Hier durften wir dann Anja und Peter mit ihrem Steyr (Jumbo-on-tour.de) kennen lernen und auch Birgit und Ralf sind noch aufgetaucht. Wir haben dann 3 sehr erholsame Tage/Nächte bei fantastischem Wetter in Moulay Bousselham verbracht, ehe wir weiter in den Süden gefahren sind. Es wurde gemeinsam geschraubt, gejoggt, Fahrrad gefahren, Wäsche gewaschen und das eine oder andere Gläschen Tee und Wein getrunken.

After leaving the customs behind us, we went to Moulay Bousselham, where we have been last year too. It was a little bit like “coming home”. We met Anja and Peter with their over lander truck “Jumbo-on-tour.de” and also Birgit and Ralf showed up again. We stayed there 3 nights. We did some maintenance on Ewald, we biked and ran, we made some laundry and relaxed and talked a lot. Of course we also had great Moroccan tee every day in a café.

Am 25. Januar sind wir dann bis Mohammedia (nicht ganz so schön) gefahren … und wen treffen wir: Anja und Peter mit ihrem lustigen Hund Billy (von uns Willie genannt). Auch schon wieder lustig. Dort sind wir aber nur eine Nacht geblieben, um am nächsten Tag bis hier her nach Marrakesch zu fahren. Hier gibt es bestimmt 8 Campgrounds und wir beschließen auf den „Le Relais de Marrakech“ zu fahren, da dieser gut ausgestattet sein soll und für uns gut liegt. Wir biegen also um die Ecke und wer steht schon da, diesmal nicht Anja und Peter, sondern Silvie und Werner mit „Maus on Tour“. Wir kennen die 2 schon länger von zahlreichen Treffen und jetzt treffen wir sie hier. Die Welt ist doch manchmal seeeeeeeeeeeeehr klein.

On January 25th (itchy feet) we went for one night to Mohammedia. From there we went to Marrakech, here you will find a lot of campgrounds, we decided to go to one in the north. So we checked in and turned around the corner and saw Sylvie and Werner with their huge fantastic truck “Maus on tour”. We know them since a couple of years, but we haven’t seen them the last 2 or 3 years … and know we met them here by surprise. Isn’t the world small?

Nach ein bis zwei Nächten hier werden wir Richtung Agadir aufbrechen … soweit der Plan. Wir melden uns dann wieder…

We will stay here one are two nights and then we will go towards Agadir … that´s the plan. We will let you know soon.

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Krofdorf bis La Manga

Am 4. Januar 2016 war es endlich wieder soweit: nachdem es in der Nacht auch noch geschneit hat und wir auch Ewald erst mal von dem ganzen ekelhaften nasskaltem Schnee befreien mussten, konnten wir endlich aufbrechen und uns mehr oder weniger Richtung Süden bewegen.

Finally, on January 4th, we got on our way towards south. We now were really ready for our trip, since now it even had stated to snow in Krofdorf.

Nachdem wir im Sommer und Herbst doch einige Umbauarbeiten und Modifikationen an Ewald erledigt haben, reist es sich jetzt (noch) komoder. Karsten hat luftgefederte Sitze (LUXUS!) und Freilaufnaben eingebaut. Auch die Achsen haben wir auf die „schnelle“ Achsen umgebaut (VIEL Arbeit), das hat sich aber echt gelohnt. Jetzt ist Ewald sozusagen pfeilschnell und wesentlich laufruhiger und leiser. Im Fahrerhaus haben wir jetzt eine Musikanlage und kurz vor der Abfahrt hat Karsten noch die Schränke in der Kabine optimiert – jetzt haben wir noch mehr Stauraum.

Past summer and autumn we had been working a lot to modify Ewald. We, or mostly Karsten, rebuild the axels – so now Ewald is very fast – we got new air sprung seats (luxury for our backs) and we modified our cabin a little, so we have more space in our cupboards.

Unsere ersten Reiseetappen waren relativ unspektakulär. Am ersten Tag hatten wir bis zu unserem ersten Übernachtungsplatz die gaaaaaaaaaaaaanze Zeit Schnee und Regen. In Pont-à-Mousson (Frankreich) angekommen schien zum Abend die Sonne und an unserem Stellplatz wurden wir von Schwänen begrüßt – schön.

The first couple stages of our journey were not very spectacular. We had a lot of rain, some snow and eventually some sun. Our first night we stayed in In Pont-à-Mousson (France).

Am nächsten Tag sind wir nach nächtlichem Dauerregen durch das sonnige Juragebirge weiter süd-westlich, durch Macon und kurz dahinter haben wir in einem zauberhaften Weinbau-Örtchen namens Chânes, in der sogenannten „Bourgogne du Soleil“ am Sportplatz einen ruhigen Ort zum Übernachten gefunden. Wie immer sind die Franzosen sehr freundlich, jeder grüßt und keiner stört sich an uns.

The next day we drove through the beautiful Jura-Mountains and stayed in a little wine village called Chânes, in the „Bourgogne du Soleil“ near to Macon.

Am 6.1. sind wir bis in die Haute Loire gefahren und haben bei Pradelles auf 1.197 m Höhe einen Stellplatz gefunden. Hier war es schon recht knackig kalt … und was ist passiert … in der Nacht hat es wieder angefangen zu schneien … also schnell weiter. Wobei wir uns gedacht haben, dass wir hier noch mal hin müssen, die Landschaft war echt wunderschön und perfekt zum Mountainbiken und Wandern.

January 6th we arrived in the region called Haute-Loire and there we found a nice place to stay with Ewald in Pradelles. The problem was the height, we were at 1197 m above the see level and the next morning we woke up, Ewald was covered with snow.

Am nächsten Morgen also schnell wieder dem Schnee entfliehen und knappe 400 Kilometer bis zu unserem geliebten Collioure zurücklegen (kein Problem mit der schnellen Achse). In Collioure ist es wie immer mild und auch teilweise sonnig. Bei unseren Laufrunden und Wanderungen haben wir auch diesmal wieder ganz neue Ecken entdeckt, und das obwohl wir nun schon viermal hier waren. Da fällt mir gerade ein, ich muss mal fragen, ab wann wir die Ehrennadel für besonders treue Besucher erhalten …

We then decided to drive about 400 km (quite a bit for us and Ewald – but since he is so fast – no problem) to Collioure. Collioure is our favorite place right at the French-Spanish boarder. If you ever have the chance to visit this village, do it, it’s a “must”. We´ve been there already four times …

In „unserem“ Collioure wurden wir auch von Pia, Thorsten und Sebastian „besucht“. Die waren gerade auf der Rückreise von ihrer erlebnisreichen Marokko-Rundfahrt und wir haben einen sehr schönen Tag gemeinsam verbracht. Am nächsten Tag konnten wir sogar zusammen im Freien (am 9.1.) frühstücken. Herrlich!

We met some friends, Pia, Thorsten and Sebastian in Collioure and we had a wonderful day together.

Den Grenzübertritt nach Spanien haben wir gut gemeistert, müssen uns aber bei der Ausreise irgendwann wahrscheinlich auf längere Wartezeiten einrichten, denn die Grenzkontrollen Richtung Norden sind im vollen Gange. In Spanien sind wir dann bis Cervera in der Nähe von Lleida gefahren. Am 10.1. haben wir uns durch heftige Berge und Orkanböen bis nach Calatayud durchgekämpft. Calatayud ist recht interessant, wenn auch ziemlich morbide und etwas heruntergekommen … zum Teil hatten wir das Gefühl durch brasilianische Favelas zu laufen um auf einem Berg zu einer (maurischen?) Festung zu gelangen. Lustig waren am Abend die 3 Trommelgruppen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene), die uns direkt an unserem Stellplatz unterhalten haben.

After 2 days in Collioure we crossed the border to spain and we stayed in Cervera, close to Lleida, then we stayed in Calatayud and after a very stormy night we reached Madrid. In Madrid we met Michael and Petra with their beautiful MAN truck.

Nach der sehr sehr windigen Nacht, Ewald hat uns schön in den Schlaf geschaukelt, sind wir weiter nach Madrid, um uns dort mit Petra und Michael mit ihrem wunderschönen MAN zu treffen. Die zwei sind gerade auf Testfahrt, um dann bald ihren LKW nach Halifax zu verschiffen und ein paar Jahre auf dem amerikanischen Kontinent zu verweilen.

The Same evening we went into the City (old town Center) of Madrid and had some Tapas, Wine and Wermuth. We walked around and got some great first impressions of Madrid. Especially we loved the market hall.

Wir sind also gleich am Abend in die Stadt, um schon mal einen ersten Eindruck zu bekommen und natürlich auch um Tapas zu essen. Madrid ist wirklich sehenswert, interessant, brodelnd, kulturell vielseitig und laut aber zum Glück nicht hektisch. Tapas gibt es an jeder Ecke. Wir haben eine Bar abseits des Tourismusstroms gefunden, lecker Tapas in allen Variationen gegessen und uns köstlich amüsiert. Tapas heißt übrigens Deckelchen (für das Glas) und in den kleinen Bars bekommt man zum Getränk immer ein Tapa dazu. Nicht schlecht… Am gleichen Abend waren wir auch noch in der Markthalle (könnte zum Lieblingsort in Madrid werden).

The next day, after very cold night, we had perfect sunshine, so we walked all day long through the beautiful city and we made about 1 million of pics. But of course we also went to bars to get our Tapas, coffee and Wermuth. A perfect day.

In der sehr kalten Nacht hatten wir tatsächlich -1 Grad. Aber zum Glück hat am nächsten Tag die Sonne wieder ordentlich geschienen. Wir sind dann wieder in die Stadt und haben den Königspalast besucht und sind von dort aus durch viele Viertel in der Altstadt gelaufen und haben das Flair genossen. Zwischendurch sind wir sehr gerne in Bars, um Kaffee und Wermuth zu trinken und uns aufzuwärmen. Schön wars.

On January 13th we kept on going to Toledo. Our friends were still with us and we really love Toledo. The old town lays on a hill, it is very narrow and steep and in a great shape. Also a “must”.

Am 13.01. sind wir dann zu viert weiter nach Toledo. Hier hat es uns fast noch besser gefallen … Coole Altstadt auf einem Felsen von einer Stadtmauer komplett umgeben. Viel enge Gassen und in jeder gab es etwas Neues zu entdecken. Wir hatten aber auch das Gefühl, dass Toledo noch etwas touristischer ist als Madrid – es waren sehr viele Tourigruppen unterwegs.

We four had a wonderful day walking through Toledo. In the evening, of course, we had again Tapas and so on …. The next day we said goodbye to Petra and Michael and we went on towards the south. In Lezuza, close to Albacete, we found a place to stay with Ewald. There was not much to see in this Don Quichote area of „La Mancha“, so we kept on going to the south.

Nach einem wunderschönen lustigen gemeinsamen Tapas-, Wermuth- und Rotwein-Abend haben wir uns am nächsten Tag von Michael und Petra verabschiedet und sind gaaaaaanz gemütlich weiter Richtung Süd-Osten auf der Don Quichote Route unterwegs. Don ist speziell hier in der La Mancha Region sehr präsent. Die Nacht haben wir mitten im Nirgendwo, in einer quasi ausgestorbenen Kleinstadt, in Lezuza verbracht. Lezuza liegt in einer sehr kargen sehr menschenleeren Gegend in der Nähe von Albacete.

Now we are at the Mediterranean See close to Cartagena. Here we met Pat and Neil from England. We will stay here a couple of nights and then we will head on to Gibraltar.

Heute, am 15.01., sind wir dann bis in die Nähe von Cartagena nach La Manga gefahren. Hier treffen wir uns mit Pat und Neil und wir werden hier am Mittelmeer 2-3 Tage verbringen ehe wir dann weiter Richtung Algeciras bzw. Gibraltar fahren werden.

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