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So viele Eindrücke, so intensive Erlebnisse, so schöne Begegnungen …. Es ist nicht leicht unsere Erfahrungen, die wir in Mauretanien machen durften, in Worte zu fassen. Die Intensität ist nur schwer zu beschreiben und wir haben für diesen Bericht beschlossen hauptsächlich Bilder sprechen zu lassen … Hier nur ein kurzer „Abriss“ unserer Route und der Erlebnisse:

So many Impressions, such intensive experiences, such wonderful encounters… it is not easy for us to express our experiences in Mauritania… so we decided to say most of it with our pictures … Here just a short report about our route and happenings:

Unsere Route von Nouakchott ging dann, entgegen unserer ersten Planungen, noch weiter südlich an den Senegal Fluss. Wir sind also von Nouakchott, nach Mederdra, dann weiter auf sehr schwieriger und sandiger Piste durch kleine, sehr einfache Dörfer ohne Autos bis nach Rosso, von dort immer am Grenzfluss Senegal entlang über Boghé, Bababé bis nach Kaedi und von dort wieder zurück am Fluss bis Rosso und dann wieder Richtung Norden. Wir haben immer außerhalb der Orte wunderbare Übernachtungsplätze direkt am Fluss gefunden … Und dann die Begegnungen mit den Menschen – einfach unbeschreiblich – wir hatten jeden Tag Kontakt zu den Menschen im Süden. Sei es, dass wir einfach zum Tee trinken eingeladen worden sind, oder uns die Frauen bei ihrem Wasch- und Badetag integriert haben … Die Menschen im Süden Mauretaniens sind sehr offen, auch neugierig und unglaublich gastfreundlich. Natürlich geht hier der Tourismus gegen Null und so sind wir wahrscheinlich auch interessant.

Our Route went from Nouakchott south to the Senegal River. We drove on a cool piste from Mederdra to Rosso and from there we followed the Senegal River through Boghé, Bababé as far as to Kaedi and back to Rosso and to the north again. We always found wonderful places to rest and stay the night outside of the towns’ right along the river. Down in the south we met great people every day. We got invitations to have tea together, we joined woman and kids at their “washing-day” … The people in the south are open, curious and very hospitable. Of course there is almost zero tourism and we are probably also very attractiv to them.

Und dann hatten wir unsere besten Begegnungen etwa 60 km westlich von Boghé … Außerhalb eines abgelegenen Dorfes am Senegal Fluss. Wir haben hier Bari und seine Familie kennen lernen dürfen. Fast einen ganzen Tag haben wir mit der Familie mit 13 Kindern verbracht und wurden mit extra für uns geschlachteten Hühnern zum Festessen eingeladen. Zum Glück, konnten wir uns ein wenig revanchieren und Bari mit seiner defekten Wasserpumpe (zur Gartenbewässerung) helfen … War aber doch leider ein Totalschaden … Aber ein wenig konnten wir doch helfen. Den nächsten Tag waren wir noch bei Abdoulay Bubu Camera und seinen zwei Brüdern und ihren ebenfalls sehr großen Familien eingeladen … Wir waren schon von der Gastfreundlichkeit schier überwältigt. Wollten aber dann doch nicht, dass sie uns zu Ehren eine Ziege schlachten … Wir mussten dann versprechen, nächstes Jahr wieder zu kommen und sie würden dann ein großes Fest für uns veranstalten. Wir sind auch noch mit reichlich Gemüse und Bohnen beschenkt worden und haben uns gefreut, dass wir uns revanchieren, und wenigstens den Kindern Stifte und Bonbons schenken konnten.

The “best” Mauritanian people, and since then our favorite, we met 60 kilometers west of Boghé close to a little town located on the Senegal River. We were invited to Bari and his family and we spend almost all day with him, his wife and 13 kids. They cooked for us beans and 2 fresh slaughtered chicken. Very good food. We were happy, we also could help them a little bit with their broken water pump (for watering the garden). The next day we were invited form Abdoulay Bubu Camera and his 2 brothers with their huge families. We were more than impressed by all of their hospitality. Abdoulay wanted to slaughter a goat for us … but that was too much for us. So we had to promise to return next year and then they will give a big BIG party for us.

Diese zauberhaften Erlebnisse hatten wir aber nur in den kleinen Dörfern und ganz besonders im Süden. In den Städten und auch je weiter nördlich wir sind, desto mehr geht uns der Müll, der Dreck und die fordernden Menschen auf die Nerven. Die Aufforderungen:“Donnez moi d’argent“ oder „Donnez moi un cadeau!“ sind nervig und müssen irgendwie ignoriert werden. Aber wie gesagt, die Region um den Senegal Fluss mit ihren Menschen entschädigt für vieles und die Bevölkerung auf dem Land ist wahnsinnig warmherzig. Achso, die Tierwelt war auch sehr zauberhaft … Wir sind an zwei Morgen von Affen geweckt worden…

These wonderful moments we only had in the very small towns down in the south. In the bigger towns or cities and further in the North we almost can´t stand the trash, the dirt and the demanding people. „Donnez moi d’argent“ or „Donnez moi un cadeau!“ (give me money or presents) annoys us and we had to learn to ignore a lot. But as we wrote above, the region and most of the people at the Senegal River are wonderful. And before we forget: We also saw monkeys in the mornings … pretty cool.

Mauretanien, ganz schwer zu beschreiben, ist auf jeden Fall weit davon entfernt ein Urlaubsort zu sein. Es fehlt an jeglicher Infrastruktur. Was wir am meisten vermisst haben ist, sich einfach mal in ein Cafe´ zu setzen und einen Tee zu trinken oder spontan in einem Restaurant etwas zu essen. Es ist ein abenteuerliches Land und auch so manches Mal eine Herausforderung für alle Sinne. Auf jeden Fall ist es AFRIKA. Würden wir zurückkommen … JA … Aber hauptsächlich um auch weiter in den Senegal zu fahren und natürlich auch, um unsere Bekanntschaften Bari und Abdoulay zu besuchen und ein großes Fest zu feiern.

Mauretania, a country hard to describe. It is not a “vacation-country”, it is more an adventure country and it is a lot of times a challenge to all of your senses. If we would come back … YES … but mainly to keep on going to Senegal and of course to party with our new friends Bari, Abdoulay and their families.