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Von Collioure bis Oliva

31.01.2015

Hier sitzen wir nun mitten in Spanien, genauer gesagt in Oliva an der Mittelmeerküste und genießen unseren Rotwein und das Leben im Allgemeinen. Aber noch mal kurz von vorne:

Ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass wir auf dem Weg nach Donzer zum wirklich aller-allerersten Mal mit Ewald geblitzt worden sind – und das in einer 80iger Zone. Das war schon irgendwie lustig und wir waren auch ein klitzekleines bisschen Stolz…hihi.

Auf unserem Weg Richtung Süden, haben wir uns dann auch ein wenig, aufgrund der Vegetation, „südlich“ gefühlt. Viel Weinanbau, viele Olivenbäume, Zypressen und Krüppelkiefer. Und genau 12.52 Uhr haben wir dann das erste Mal das Mittelmeer gesehen. Yippie. Wir sind dann (wie vor 2 Jahren) in Collioure gelandet. Ein wirklich wunderschönes historisches und künstlerisches Städtchen. Hier war es so mild, dass wir mit T-Shirt laufen gehen konnten (kreuz und quer durch die Weinberge und durch die Stadt). Wie beim letzten Mal haben uns wieder die vielen Zitruspflanzen, die Kakteen und die alten Gemäuer begeistert. Es war auch sehr nett endlich mal ohne lange Unterhosen (!) auszukommen.

Leider hat es nachts und am nächsten Morgen so stark geregnet, dass wir weiter sind. Wir wollten eigentlich noch Bilder machen … beim nächsten Mal halt.

Bei Le Perthus sind wir dann nach Spanien … bei Schneeregen … also sind wir einfach immer weiter an der Küste entlang gefahren und haben eine für uns sensationelle Etappe von 405 km absolviert. Ewald läuft wies Lottchen. Gelandet sind wir in Peniscola. Aufgrund der Betonburgen, dachten wir zuerst, dass es außer dem Namen nichts Schönes in dem Ort gibt – und es hat immer noch leicht geregnet.

Beim Laufen haben wir dann aber die wunderschöne und geschichtsträchtige Altstadt, auf einem Felsen im Meer gelegen, entdeckt. Wie wir erfahren haben, leben hier 7.500 Einwohner und in der Hochsaison sind über 150.000 Touris da. Waaaahhhhhnsinn. Zum Glück ist jetzt definitiv Nebensaison.

Heute hatten wir dann einen super Sonnentag (endlich), diesen haben wir mit einem weiterem Sightseeing in Peniscola begonnen. Diese Stadt war 1411 die Residenz vom („Gegen“) Pabst „Papa Luna“. Wie lange weiß ich nicht mehr … am Besten mal googeln.

Gegen Mittag sind wir wieder weiter gefahren und sitzen nun wie oben schon erwähnt in Oliva. Auch wieder sehr viele Betonbunker (wie überall an der Küste Spaniens) aber ein herrlicher Strand. Und heute am 31.01. sind wir mit kurzen Klamotten am Strand laufen gewesen. Das ist doch echt mal geil, oder?

 

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