September 2016 – kleine Rundfahrt mit Luxemburg

Nachdem wir das wunderbare und erlebnisreiche Willys Treffen absolviert haben und uns nach und nach von unseren Freunden verabschiedet haben, sind wir sensationelle 500 Meter weiter gefahren :), um noch ein wenig auf dem sehr schönen Stellplatz direkt an der Mosel zu verweilen. Wir mussten uns aber auch ein wenig erholen von den doch sehr langen und weinseligen Tagen und Nächten  …

Außerdem war das Wetter wirklich so unfassbar schön, mit täglich annähernd 30 Grad und Sonne satt, dass wir uns gar nicht von dem kühlenden Nass der Mosel trennen konnten. JA – wir sind tatsächlich schwimmen gewesen – und das in einem deutschen Fluß. Unfassbar 🙂

Nach diversen Fahrradtouren in den Weinbergen und einem aufregenden Nachmittag im Kletterwald (und einem wieder mal tränenreichen Abschied von Anja, Peter und Willie), sind wir nach einer Woche Enkirch an der Mosel entlang bis nach Trier gefahren .

In der Nähe von Trier haben wir auch einen strategisch sehr guten Übernachtungsplatz direkt bei einem Winzer mit Straußwirtschaft gefunden … wie praktisch … und noch dazu sehr lecker.

Auch Trier hat uns gut gefallen – wobei die Stadt nicht sehr fahrradfreundlich gestaltet ist. Obwohl es eine Studentenstadt ist, gibt es in der Innenstadt kaum Radwege. Naja, bei den Radwegen ist Deutschland eben noch ein Entwicklungsland.

Danach sind wir an der Mosel weitergetuckert und haben uns in das wilde Ausland Luxemburg gewagt. In der Nähe von Luxembourg Ville haben wir dann tatsächlich mal einen Campingplatz aufgesucht. Da das halbe Land aus Naturschutzgebieten besteht und dort „Camping verboten“ ist, haben wir das natürlich respektiert. Auf dem Campingplatz konnten oder besser gesagt mussten wir auch mal wieder Wäsche machen 🙂 .

Luxembourg Ville – eine super schöne, moderne und traditionsreiche, kulturelle Stadt – mehr als sehenswert. Aufgefallen ist uns auch wie ordentlich und sauber alles ist, auch sind fast keine Hunde in der Stadt zu sehen und die Luxemburger sind ein sehr freundliches, offenes und eher gemütliches Volk.

Nach der Stadt hat es uns dann noch ein wenig wieder in die Natur gezogen und wir sind in die luxemburgischen Ardennen. In der Nähe von Esch sur Sur haben wir einen schönen Platz direkt an der „Sur“ (Sauer) gefunden und von dort eine Radtour nach Esch und eine Wanderung durch die wilden Ardennen gemacht. Erstaunlich wie abwechslungsreich dieses klitzekleine Land ist und noch erstaunlicher ist es wieviel Gegend es dort gibt. Es ist sehr schön und auch sehr anstrengend dort Fahrradtouren oder Wanderungen zu unternehmen. Auch für Motorradtouren scheint die Gegend sehr beliebt zu sein.

Nach ein paar weitern Tagen in dem wilden Land,  sind wir wieder nach Deutschland – und zwar in das noch wildere Saarland. Hier waren wir zunächst an der Saarschleife. Dort hatten wir das Glück, dass vor Kurzem der neue Baumwipfelpfad eröffnet hat. Dieser sieht am Anfang nicht so interessant aus, aber der Turm am Ende ist wirklich spektakulär – also auch einen Besuch wert.

Dann sind wir nach Losheim am See und haben unweit des Stausees einen super schönen Platz für Ewald gefunden.Von dort aus konnten wir auch wieder bei herrlichem Wetter schöne Fahrradtouren unternehmen. So sind wir an einem Tag nach Mettlach gefahren und haben uns das dortige  Villeroy und Boch Museum angeschaut. Auch schon wieder lustig und wieder ‚was gelernt.

Nach unserem Abstecher in das wilde Saarland haben wir gedacht, es wäre mal schön uns zu dem kleinen Flüsschen Nahe zu begeben und sind in die Nähe von Idar-Oberstein nach Fischbach gefahren. Die Stadt hat uns, da ihre besten Zeit definitiv 30 Jahre her ist, nicht so gut gefallen. Schön war aber die Felsenkirche, das Schloss Oberstein und die Reste der Burgruine Bosselstein. Achso, das Eis am Marktplatz war natürlich auch lecker. Wir haben, nachdem wir fast täglich in einem anderen Ort ein Eis zu uns nehmen, mittlerweile ganz gute Vergleichsmöglichkeiten. Auf Platz Eins steht für uns noch das Eis in Partenkirchen :).  Hier aber noch ein paar Bilder von den schönen Ecken rund um Idar-Oberstein:

Weiter ging es dann, zu einem unserer Lieblingsplätze in Deutschland, nach Bodenheim bei Mainz. Dieser wunderschöne Platz, mitten in den Weinbergen und in unmittelbarer Nähe zu einer sehr guten Straußwirtschaft, zieht uns immer wieder magisch an. Lustigerweise haben wir auch wieder Claudia und Andreas (www.14qm.de) getroffen. Der Abend wurde dann auch wieder sehr sehr lustig – der Portugieser war aber auch wirklich lecker.

 Andreas hat dann noch ein zauberhaftes Bild im Morgengrauen (wir lagen noch in tiefen Träumen) von Ewald gemacht. Vielen Dank Ihr Lieben.

cropped-Bild-Ewald-1.jpgVon Bodenheim aus, sind wir ganze 12 Kilometer weiter nach Undenheim gefahren, um unsere lieben Freunde „die Hoffies“ zu besuchen.

Nach einem gemeinsamen Grillabend ging es dann am nächsten Tag, nach einem gemeinsamen Frühstück mit lecker Pancakes, weiter nach Hanau. In Hanau haben wir noch „Im Auftrag der Liebe“ das Dieter Thomas Kuhn Konzert besucht. Was sollen wir zu diesem Konzert sagen … es fallen uns nur Schlagworte ein … hysterisch, lustig, rührend, laut, verrückt, liebestoll, Kult, … man MUSS es mal erlebt haben. Wir haben es jetzt zum vielleicht 6. mal erlebt und werden auch nächstes Jahr wieder dabei sein.

Nachdem es dann pünktlich am Samstagabend zum Konzert (übrigens hatten wir für Ewald einen Stellplatz ungefähr 100 Meter vom Amphitheater entfernt gefunden, Ewald war quasi backstage) angefangen hat zu regnen und es dann auch am Sonntag noch regnete, sind wir mal so langsam heimgefahren.

In ein paar Wochen werden wir wieder bei Ormocar sein und dort wird Ewald neue Fenster bekommen. Wir sind schon sehr gespannt und wir werden berichten.

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