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Einerseits verfliegt die Zeit und wir können es gar nicht fassen, dass schon wieder ein Monat vergangen ist, seit wir unseren letzten Bericht veröffentlicht haben, andererseits haben wir in der Zeit wieder sehr viel erleben dürfen und unendlich viele Eindrücke gesammelt, so dass es uns noch länger vorkommt. Wir werden uns auf jeden Fall dieses mal ein wenig kürzer zu fassen und noch mehr die Bilder sprechen zu lassen. Besonders der Indian Summer mit seinen unvergleichlichen und manchmal völlig übertriebenen Farben hat es uns besonders angetan und ist mit Worten nicht zu beschreiben. 

On the one hand, the time flies and we can not believe that another month has passed since we published our last report, on the other hand we have been able to experience a lot and we  collected endless impressions, so somehow it seams a long time went by. Anyhow, we will try to write a bit shorter this time. We want our pics to „speak“. Especially the Indian Summer with its incomparable and sometimes completely exaggerated colors has particularly blown us away and can not be described in words.

Nachdem wir bei Regen vor über einem Monat in der Provinz Quebec angekommen sind und wir hart an unserem letzten Bericht gearbeitet haben, sind wir abends zufällig in einem zauberhaften Pub „Chez Casimir“ gelandet. Dort gab es Life-Musik, Poetry Slams, tolles Essen und leckeren Wein. Und wir waren mitten drin und wurden von den Einheimischen begrüsst und voll integriert. Wir haben uns auch in Quebec direkt wieder willkommen gefühlt.

After arriving in the province of Quebec in the rain over a month ago and working hard on our last report, we ended up spending the night in a magical pub „Chez Casimir“. They had live music, poetry slams, great food and delicious wine. And we were in the middle of it and were greeted by the locals and fully integrated. We also felt welcome in Quebec.

Im Laufe der Wochen haben wir jedoch gemerkt, dass Quebec etwas anders ist, und das nicht nur wegen der französischen Sprache. Viele Einwohner der Provinz Quebec wollen gerne unabhängig sein und sie fühlen sich nicht wie Kanadier. Die „Quebecianer“ sind distanzierter und reservierter als die anderen Kanadier aber meist ebenso nett … nur halt nicht so offensiv freundlich. 

Over the weeks, however, we’ve noticed that Quebec is a bit different, and not just because of the French language. Many residents of Quebec Province want to be independent from the rest of the country and they do not feel like Canadians. The „Quebecians“ are more distant and reserved than the other Canadians but usually just as nice … just not so offensively friendly.

Wir beschließen, dass wir auf jeden Fall die Gaspesie Halbinsel umrunden und auch den dortigen Nationalpark besuchen wollen. Unser erster Halt ist in der Nähe von New Richmond direkt am Strand – Ewald bekommt fast nasse Füsse, weil wir die Flut unterschätzt haben 😂. Hier treffen wir die beiden West-Kanadier Trish und Doug und auch Ivan wieder. Das Wetter ist wieder so schön, dass wir bis spät am Lagerfeuer sitzen und reden können.

We decide to circle around the Gaspesie Peninsula and visit the national park. Our first stop is near New Richmond, right on the beach – Ewald almost gets wet feet because we underestimated the tides 😂. Here we meet the two West Canadians Trish and Doug and our friend Ivan again. The weather is just great and we are able to sit and talk around the campfire until late.

Wir fahren an der doch sehr touristischen Südküste von Gaspesie weiter östlich und bleiben eine Nacht in Percé. Da uns die Küstenregion nicht soooo gut gefällt, fahren wir noch bis Gaspé und von dort aus fahren wir in das Innere der Insel bis zur fast menschenleeren Stadt Murdochville. Hier gab es bis Ende der 90er eine Kupfermine … und jetzt gibt es dort irgendwie nix mehr außer einer Kneipe, einem kleinen Laden und eine fantastische Landschaft, wenn auch eine etwas gespenstische Gegend. Uns gefällt es aber trotzdem gut 😊.

We follow the very touristic south coast of Gaspesie  and spend one night in Percé. Since we do not like the coastal area so much, we drive to Gaspé City and from there we leave the coast behind us. We head to the middle of the island to the almost deserted city of Murdochville. Until the end of the 90s there used to be a copper mine … and now there is somehow nothing but a pub, a small shop and a fantastic landscape – a bit spooky. But we still like it 😊.

Es geht weiter über 50km Schotterpisten bis in den Gaspesie Nationalpark. Dort bleiben wir, nach anfänglichen Kommunikationsproblemen im Visitorcenter (das Französisch ist hier anders als in Frankreich und die „Quebecianer“ sind halt auch anders) ganze 3 Nächte und genießen, bei herrlichen Wanderungen, die fantastische Umgebung, die wunderschönen Berge, den beginnenden Indian Summer und nicht zuletzt unsere erste ELCH Begegnung. Wir hatten schon gar nicht mehr damit gerechnet. Wir waren bereits seit 5 Stunden unterwegs und plötzlich sehen wir direkt vor uns, in vielleicht 15 m Entfernung eine Elchkuh … und dann kommt auch noch das Kälbchen daher. Was für ein atemberaubendes – und auch respekteinflössendes – minutenlanges Erlebnis.

It continues over 50km gravel roads to the Gaspesie National Park. We stay there, after initial communication problems in the visitor center (the French language is different here than it is in France and the „Quebecians“ are just different) whole 3 nights. We really enjoy the beautiful hikes, the fantastic surroundings, the beautiful mountains, the beginning of Indian Summer and last but not least our first MOOSE encounter. We had not expected it at all. We were already hiking 5 hours and suddenly we see a moose directly in front of us, in about 15 meters distance … and then seconds later we see her calf. What a breathtaking and minute-long experience.

Nach unseren 3 Wanderungen, „Le Tour de Mont Albert“, „Mont Ernest Laforce“ und „Lac aux Amercaine“ fahren wir in den Norden der Gaspesie Halbinsel und treffen dort auf den St. Lawrence Strom. Sonne und Regen wechseln sich ab und wir fahren kleine Etappen. Wir bleiben in Matane, besuchen den Leuchtturm Pointe-au-Pere und übernachten in dem kleinem Örtchen Trois Pistoles und auch in der Nähe von St. Pascal. Von Tag zu Tag erscheinen immer mehr Farben des Indian Summer. Diese Jahreszeit ist wirklich zu empfehlen! 

After our 3 hikes, „Le Tour de Mont Albert“, „Mont Ernest Laforce“ and „Lac aux Amercaine“ we drive to the north of the Gaspesie peninsula and arrive at the St. Lawrence stream. Sun and rain alternate and we drive small stages. We stay in Matane, visit the lighthouse Pointe-au-Pere and stay overnight in the small village of Trois Pistoles and also near the town of St. Pascal. From day to day we can see more and more colors of the Indian Summer coming. Travelling here in this season we can really recommend!

Dann fahren wir ausnahmsweise mal wieder in eine größere Stadt. Quebec City soll ja superschön und sehr „historisch“ sein … wir sehen jedoch nicht allzu viel davon, da es uns bereits nach kurzer Zeit einfach zu voll und zu laut ist. Die Nacht verbringen wir in einem Vorort direkt am St. Lawrence Strom in einem kleinen Park. Am nächsten Tag fahren wir durch die Innenstadt und suchen einen Parkplatz. Die Stadt ist gefühlt fest in asiatischer Hand und der Parkplatz soll 70 Dollar kosten – kurze Unterredung und schon fahren wir wieder raus in die Natur.

Then, by exception, we go to a bigger city again. Quebec City is supposed to be a very beautiful and very „historic“ city … but we do not see much of it. For us it is just to crowded and to loud. We spend the night in a small park of a suburb, right on the St. Lawrence River. The next day we drive through the city center looking for a parking space. The city seams to be in „Asian hands“. We find a parking lot – they are asking $ 70 for parking – a short conversation and then we drive back out into nature.

Wir sind glücklich wieder im Grünen, dem „La Mauricie“ Nationalpark zu stehen und uns wieder in der Natur „rumtreiben“ zu dürfen. Wir wandern einen großartigen Rundwanderweg bis zum La Chute du Diable. In der Nacht fängt es an zu regnen und wir fahren am nächsten Tag ganze 220km bis unterhalb von Montreal in den d´Oka Nationalpark. Hier haben wir wieder schönstes Wetter. Wir fahren Rad, sehen unseren ersten (aber nicht letzten) Truthahngeier, gehen am Strand spazieren und haben den Park praktisch für uns alleine. Wieder mal sind wir echt happy in den Off-Season unterwegs zu sein. Wir befinden uns jetzt übrigens in dem Teil von Kanada, der am dichtesten besiedelt ist. Über 90 % der 37 Millionen Kanadier wohnen innerhalb eines 200 km breiten Gürtels jenseits der USA Grenze. 

We are happy to be back in the countryside. The „La Mauricie“ National Park is wonderful and peaceful. We hike a great hiking trail to „La Chute du Diable“. In the night it starts raining and we drive the next day incredible 220km to south of Montreal. We find our next National Park – „NP  d’Oka“. The sun is shining again. We cycle, see our first (but not last) turkey vulture, walk on the beach and we have got the park practically for us alone. Once again we are really happy to be here in  the off-season. Incidentally, we are now in the part of Canada that is the most densely populated. Over 90% of the 37 million Canadians live within a 200 km wide belt beyond the US border.

Ende September fahren wir weiter westlich und kommen bei Ottawa in unsere fünfte Provinz nach ONTARIO. Diese Provinz gehört, das können wir schonmal vorweg nehmen, bisher neben Nova Scotia, zu unseren Lieblings-Provinzen. Die „Ontarianer“ sind unglaublich freundlich, offen, redselig, gastfreundlich, neugierig und einfach lieb. 

End of September we continue westwards and reach our fifth province ONTARIO. This province belongs, we can anticipate this already, together with Nova Scotia, to our favorite provinces. The „Ontarians“ are incredibly friendly, open, talkative, hospitable, curious and just lovely.

Nach ein paar Etappen erreichen wir den ALGONQUIN Nationalpark. Wir sind zum Glück in der Woche hier und nicht am Wochenende – der Park ist im Indian Summer DIE Touristenattraktion. Die meisten (asiatischen) Besucher sind jedoch glücklicherweise nur kurz (Stunden oder manchmal nur Minuten) da und weichen auch nicht weit von der Straße ab. Hier im Park treffen wir sowohl Claudia und Thommy mit ihrem Duro und unsere Freunde Patricia, Michael, Elisa und David und wir verbringen einen tollen Abend am Lagerfeuer einschließlich leckeren Marshmallows. Wir treffen auch ein Pärchen aus Frankreich, die seit 16 Monaten mit ihrer Kasten-Ente unterwegs sind. Großartig! Großartig sind auch die unfassbaren Farben der Bäume, die wir beim Wandern und Fahrradfahren sehen. Schon irgendwie unwirklich und total IRRE.

After a few stages we arrive at the ALGONQUIN National Park. Fortunately, we are here during the week and not on a weekend – the park is THE Indian Summer tourist attraction. But most (Asian) visitors are here only for a very short time (hours or sometimes only minutes) and they do not really leave the main road. Here in the park we meet as well Claudia and Thommy with their Duro and also our friends Patricia, Michael, Elisa and David. We spend a great evening around the campfire and we enjoy delicious marshmallows. We also meet a couple from France who have been traveling with their converted Citroen 2CV for 16 months. Great! The incredible colors of the trees and their leaves are magnificent. Somehow unreal and totally CRAZY..

Als nächstes fahren wir an die Georgian Bay des Lake Huron. Die Great Lakes hier in Nordamerika sind soooooo groß, man hat immer das Gefühl, an einem Ozean zu sein. So ist der Lake Huron etwa 110mal (!) so groß wie der Bodensee. Nach dem, jetzt total leeren, Touristen-Ort Wasaga Beach fahren wir weiter an der Georgian Bay wieder weiter nördlich. In Owen Sound gehen wir in „The Milk Maid“ fantastisch essen und wir verbringen einen tollen Tag in diesem schönen und völlig untouristischen Ort. Gerade hier machen wir wieder mal die Beobachtung dass die Kanadier:

  • sich gerne jederzeit und mit jedermann unterhalten
  • sehr selten ein Smartphone in der Hand oder am Ohr haben
  • scheinbar keinen großen Wert auf Mode oder Äusserlichkeiten legen
  • einfach unfassbar offen und sympathisch sind … Wir wissen es  – wir wiederholen uns 😜.

Next we drive to the Georgian Bay of Lake Huron. The Great Lakes here in North America are sooooo big, you always have the feeling you are at an ocean. For example the Lake Huron is about 110 times (!) the size of Lake Constance. After the, now totally empty, tourist place Wasaga Beach we drive further North on the Georgian Bay. In Owen Sound we have a fantastic dinner in „The Milk Maid“ and we spend a great day in this beautiful and totally no-touristic place. Here we again observe that the Canadians:

  • like to talk anytime and with everyone
  • very rarely use their smartphone
  • seemingly aren’t very fashion addicted
  • simply are unbelievably open and sympathetic … We know – we are repeating ourselves 😜.

Wir fahren weiter auf die Bruce Peninsula und besuchen dort ganz im Norden das kleine Örtchen Tobermory. In der Saison soll es hier so voll sein, dass sie die Besucherzahlen regulieren müssen, davon spüren wir zum Glück nichts. Wir bleiben, auch aufgrund des super schönen Wetters, 3 Nächte im Bruce Peninsula Nationalpark. Auch hier ist es fast leer und wir treffen wieder unsere Freunde aus der Schweiz und Deutschland. Wir legen einen EWALD Wellness Tag ein. Er läuft so fantastisch und absolut zuverlässig … da hat er sich wieder mal eine ordentliche Fett- und Ölkur verdient. Wir genießen die wild romantische Landschaft mit karibisch gefärbten Gewässern und werden von Claudia mit selbstgemachtem Himbeer-Sorbet verwöhnt. LECKER 😋 . Einen Abend verbringen wir alle zusammen am Lagerfeuer und haben dann noch einen uneingeladenen Gast in Form eines Waschbärs, der auch mitessen will und sich ein wenig Brot vom Tisch klaut.

We drive on to the Bruce Peninsula and visit the small village of Tobermory in the North. In the season it should be so full here that they have to regulate the number of visitors, now it is kind of empty and awesome. We stay 3 nights in the Bruce Peninsula National Park and we are very lucky since the weather is great. Again, it is almost empty and we meet our friends from Switzerland and Germany. EWALD deserves a Wellness Day. He runs so fantastically and absolutely reliable … and now he is ready for a decent fat and oil treatment. We enjoy the wild romantic landscape with Caribbean colored waters and Claudia spoils us with homemade raspberry sorbet. DELICIOUS 😋. The evenings we spend all together around the campfire and once we have an uninvited guest in the form of a raccoon. He also wants to eat with us so he steals some bread from the table.

Leider steht man in den Nationalparks zumeist im Wald und wir und Ewalds Batterie sehnen uns wieder mal nach Sonne. So fahren wir wieder zurück nach Owen Sound. Dort machen wir einen Wäschetag. Ewald und Kasi werden auf dem Parkplatz vor der Laundry belagert und wir lernen unter anderem Lynn und Michael kennen, die uns direkt zu sich einladen. Einladungen erhält man hier oft … ABER diese werden wir auch annehmen. Wir besuchen noch die Lachstreppe im Ort und sehen endlich tatsächlich unserer ersten Lachse auf Ihrem Weg zu ihrem Laichplatz. Sie haben wirklich ein unfassbar hartes Leben. Nach einem weiteren Abend zusammen mit Ivan in Owen Sound besuchen wir noch den Harrisson Park mit dem INGLIS Wasserfall. Hier sehen wir in den Flüssen viele tote Lachse. Wir fragen uns, haben sie es einfach nicht geschafft oder haben sie ihre „Aufgabe“ des Laichens schon erledigt … irgendwie traurig aber so ist die Natur …

Unfortunately, in the national parks you are mostly in the woods and we and Ewald’s battery are longing for the sun again. We drive back to Owen Sound. It is also time to have a „laundry day“ again. Ewald and Kasi are besieged by locals in the parking lot in front of the Laundry and we get to know Lynn and Michael among others. We right away feel connected and they invite us to their home. We can not follow all invitations – but this one we will accept for sure. We walk to the salmon ladder in the village and finally see our first salmons on the way to their spawning place. They really have an incredibly hard life. After another night together with Ivan in Owen Sound we visit the Harrisson Park with the INGLIS waterfall. Here we see many dead salmon in the rivers. We ask ourselves, if they just did not make it up the river or if they have already done their „task“ of spawning … somehow sad but that’s nature …

Wir besuchen also Lynn und Michael auf ihrem atemberaubenden Anwesen in der Nähe von Durham. Ewald wird am Privatteich geparkt, wir bekommen eine kleine Tour und dürfen die Scheune, die Airstreams, das Baumhaus und die Gästehütte besichtigen. Wir bewundern, was die beiden hier geschaffen haben und verbringen einen inspirierenden Abend mit wundervollen, warmherzigen, tollen Menschen (lynneknowlton.com).

So we visit Lynn and Michael at their stunning property near Durham. Ewald is parked at the private pond, we get a tour and we see the wonderful barn, the Airstreams, the tree house and the guest hut. We just admire what these two incredible people have created. We are having a great time together and we spend an inspiring evening with wonderful, warm-hearted, great people (lynneknowlton.com).

Auf unserem Weg zu den Niagarafällen machen wir kurz vorher noch einen Halt bei den Niagara Gorges und wandern am Niagarafluß entlang. Sehr schöne Gegend aber mit den ganzen Booten und Hubschraubern schon ganz schön laut. 

On our way to the Niagara Falls, we stop at the Niagara Gorge for a hike. We walk and climb rocks along the tremendous Niagara River. Very nice area but also quite loud with loads of tourist boats and helicopters.

Dann fahren wir nach Niagara City – puh – das ist dann so ein Zwischending zwischen Las Vegas und Walt Disney World. Abends im Dunkeln werden die Wasserfälle (American Falls und Horseshoe Falls) ziemlich kitschig beleuchtet. Ist aber mal ganz lustig zu sehen. Am nächsten Tag betrachten wir uns das ganze Spektakel noch mal im Sonnenlicht. Selbst hier ist es in der Off Saison nicht so voll – aber trotzdem ist einiges los.

Then we drive to Niagara City – uhhh – that’s a bit of a crossover between Las Vegas and Walt Disney World. In the evening when it is dark, the Falls (American Falls and Horseshoe Falls) are illuminated quite corny. But it is also somehow funny to see. The next day we have a look at the whole spectacle in the sunlight. Even here it is not so crowded in the off season.

Wir fahren dann wieder in eine ruhige Gegend bei Port Colborne am Lake Erie. Das Wetter ist noch immer so schön, dass wir wieder eine lange Fahrradtour machen können. Herrlich! 

We drive again to a quiet area near Port Colborne on Lake Erie. The weather is still so nice that we are able to go for a long bike ride. Gorgeous!

Wir bewegen uns langsam an der Küste des Lake Erie westlich, besuchen den Rock Point Provincial Park, erleben dort ein verfrühtes Halloween und ziehen weiter bis in die Nähe von Turkey Point. Dort nutzen wir zum ersten mal die App „Harvest Host“ und besuchen ein Weingut. Wir verkosten einige Weine, genießen die wunderschöne Landschaft und bleiben als Gast auch über Nacht auf dem Grundstück. Das gefällt uns sehr gut.

We are slowly moving West on the shores of Lake Erie, visiting Rock Point Provincial Park, experiencing an early Halloween, and moving on to near Turkey Point. There we use the App „Harvest Host“ for the first time and visit a winery. We taste some wines, enjoy the beautiful landscape and stay as a guest overnight on their property. We like it very much.

Wir können im Moment noch gar nicht glauben bzw. wollen nicht wahrhaben, dass sich unsere Zeit hier in Kanada dem Ende zuneigt. Bereits in ein paar Tagen werden wir in die USA einreisen. Mit Sicherheit, wird es uns dort auch gefallen, wir wissen jedoch, dass wir Kanada vermissen werden ABER nur bis nächstes Jahr … 😀

Right now we can not believe or we rather say we do not want to believe our time is coming to an end here in Canada. Already in a few days we will cross the border and enter the USA. Certainly we will like it there too, for sure.  Still, we know we will miss Canada – BUT only until next year … 😀

Slogans auf Kenneichen / Mottos on license plates 

Die tradition der Slogans auf den Auto Kennzeichen gefällt uns sehr gut. Hier die Slogans der Provinzen, die wir bis jetzt besucht haben:

We really like the tradition of having mottos on your lisence plates – we do not have that in Germany. Here the mottos of the providences we traveled so far:

Nova Scotia – Canada´s Ocean Playground

Prince Edward Island – Birthplace of Confederation

New Brunswick – Be in this place

Quebec – Je me souviens

Ontario – Yours to discover

Information on: www.mebondbooks.com